The Veg Box Challenge

April 14, 2013 in Allgemeines, Das finden wir berichtenswert, Pizza & Herzhaftes

Veg Box Challenge

Heute möchte ich euch auf eine Blog Challenge hinweisen. Ins Leben gerufen wurde sie von meiner Tochter Johanna, die unter dem Namen: Kirschplunder auch schon seit Jahren bloggt (und auch auf Twitter zu finden ist). Da sie in England studiert, bloggt sie leider leider nur auf englisch. Ihr Thema: Food in allen Varianten. Sie ist Vegetarierin und eine sehr kreative Köchin und Bäckerin. Ich persönlich liebe es, von ihr bekocht zu werden, was leider viel zu selten der Fall ist.

Zu Weihnachten bekam sie von mir ein Abo für eine Gemüsekiste geschenkt. Und um genau diese Kiste geht es in der Challenge. Gesucht werden die leckersten Gerichte, die man/frau aus dem Gemüse zaubert, das sich in eben diesen Gemüsekisten findet.

Der Hintergedanke ist, eine Reihe von tollen Blogposts zum Thema saisonale und regionale Gemüsegerichte ins Leben zu rufen und der Lebensmittelverschwendung ein wenig Einhalt zu gebieten. Denn je mehr leckere Gerichte man auch zu außergewöhnlichem Gemüse findet, um so höher die Chance, dass es auch wirklich im Topf landet und nicht auf dem Kompost.

Johanna sammelt in ihrem Blog alle Teilnehmer_Innen, so dass man verfolgen kann wer mitmacht und viele neue Rezeptideen bekommt. Alles zur Challenge findet ihr hier: The Veg Box Challenge.

Und weil es toll wäre, wenn auch deutsche Blogger_innen mitmachen würden, stellen wir euch diese Idee hier bei den Backschwestern vor.

Johanna hat in ihrem Blog auch einen Preis ausgelobt. Da euch eine englische Gemüsekiste eher weniger nutzen wird, gibt es von uns statt dessen einen 20 € Gutschein für unseren Shop. Einfach bis zum 19.4.2013 unter diesen Blogpost kommentieren*, was ihr von der Idee haltet und ob ihr euch vorstellen könnt mitzumachen.

Falls ihr euch an der Challenge beteiligt dürft ihr natürlich gerne das Logo nutzen und es wäre nett wenn ihr auf Johannas Ausgangs-Blogpost hinweisen würdet.

Und nun freuen wir uns über eure Reaktionen.

 

 

* Der Rechtsweg ist natürlich wie immer ausgeschlossen und der Gewinn kann auch nich ausbezahlt werden.

 

Wissenswertes zum Thema Schokolade

Februar 15, 2013 in Allgemeines, Kurioses & Netzfundstücke, Pizza & Herzhaftes

Es ist Fastenzeit und viele von euch werden sicher auf Schokolade verzichten. Und wir bringen ein Video randvoll mit Infos über Schokolade? Wir hoffen ihr verzeiht uns, aber wir fanden es so interessant, dass wir es euch nicht länger vorenthalten wollten.

Geschockt war ich übrigens von einer Aussage ganz am Schluss: Die Durchschnittsfamilie in England gibt mehr für Schokolade im Jahr aus, als ein Kakaobauer verdient. Irgendwas läuft da wirklich schief. Da zeigt es sich wieder, dass man auch bei etwas so verführerischem wie Schokolade, auf Siegel achten sollte, die den fairen Handel bestätigen. Mehr dazu auf der Seite Verbraucher.org.

The Infographics Show – Chocolate from Andrej Preston on Vimeo.

Animated infographic about chocolate

via

Schöne Idee: kleine Oliven-Tomaten-Brot-Muffins

Februar 1, 2013 in Allgemeines, Brot & Brötchen, Pizza & Herzhaftes, Rezept

Oliven-Tomaten-Brote© Juchem

Oliven-Tomaten-Brote
© Juchem

Unser Kollegin Doris hatte ja zu ihrem Geburtstag pikante Teilchen mitgebracht, das hatten wir auf unserer Facebook-Seite gepostet. Das Rezept dafür hatte sie aus dem GU-Backbuch Mini-Kuchen.

Fürs Büffet: Oliven-Tomaten-Brote
150 ml Milch
1/3 Würfel frische Hefe (ca. 15 g)
1 TL Zucker | 50 g weiche Butter
1 Ei (Größe M) | 1 Eigelb
250 g Mehl | 1 TL Salz
2 Frühlingszwiebeln
100 g entsteinte, grüne Oliven
100 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
½ TL grüne Pfefferkörner (aus dem Glas)
4 Zweige Thymian | 2 EL Pinienkerne

Außerdem:
12 Förmchen von je ca. 100 ml Inhalt

Für 12 Stück
30 Min. Zubereitung
1 Std. Ruhen | 25 Min. Backen
Pro Stück ca. 185 kcal., 4 g EW, 11 g F, 17 g KH

1   Die Milch lauwarm erhitzen, Hefe zerkrümeln und mit Zucker in der Milch auflösen. Die Butter schaumig schlagen, Ei und Eigelb unterrühren. Hefe, Milch und Salz zugeben und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Std. gehen lassen.

2   Den Backofen auf 200° (Umluft 180°) vorheizen. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und mit dem Grün in Ringe schneiden. Oliven und Tomaten abtropfen lassen, mit dem Pfeffer klein schneiden. Thymian waschen, trockenschütteln, die Blättchen abstreifen. Zwiebeln, Oliven, Tomaten, Pfeffer und Thymian mit dem Teig mischen und in die Förmchen geben. Pinienkerne aufstreuen und andrücken. Die Brote im Ofen (Mitte) ca. 25 Min. backen. 10 Min. in den Förmchen abkühlen lassen.

Aus dem GU Küchenratgeber Mini-Kuchen, S. 54
© 2012 GRÄFER UND UNZER VERLAG GmbH

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Das Mehl macht die Pizza

August 29, 2012 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Rohstoffe & Zutaten

 

Die Kunst des Pizzabackens beginnt beim Teig: Schon die Auswahl des Mehls ist von entscheidender Bedeutung: Für einen glatten, geschmeidigen Teig, der sich dünn ausziehen lässt, ist die Menge an sogenanntem Klebereiweiß (Gluten) wichtig. Der Eiweißgehalt im Weizenkorn liegt je nach Sorte, Klima und Anbaumethoden zwischen sieben und 15 Prozent, davon macht das Klebereiweiß 80 % aus. Gluten entfaltet seine Wirkung durch Zugabe von Wasser zum Mehl und durch sorgfältiges Kneten. Der Klebergehalt beeinflusst die Wasseraufnahmefähigkeit und die Gehzeit des Teiges: Je höher der Glutenanteil ist, desto mehr Wasser kann der Teig aufnehmen und umso voluminöser kann er werden. „Der Kleber von Pizzamehlen muss in der Teigphase für ein hohes Gashaltevermögen sorgen, damit der Teigfladen feine und gleichmäßige Poren bekommt. Nur so kann er später das Gewicht des Belags tragen, gleichmäßig durchbacken und knusprig werden“, erklärt Prof. em. Dr. Dr. e.h. Friedrich Meuser, Vorsitzender der Berlin-Brandenburgischen Gesellschaft für Getreideforschung e.V.

Die in Deutschland handelsüblichen Mehltypen 405 und 550 entsprechen weitgehend den italienischen Pizzamehlen Tipo 00 und Tipo 0. Die Bezeichnungen 405 und 550 gehen auf den Mineralstoffgehalt im Mehl zurück – ein Weizenmehl 405 hinterlässt nach der Verbrennung bezogen auf die Trockenmasse des Mehls 405 mg Asche, die aus den Mineralstoffen stammt. Das Mehl besteht vor allem aus den inneren Bestandteilen des Korns und hat deshalb einen hohem Gluten- und Stärkegehalt. Ein Mehl der Type 550 enthält gegenüber einem Mehl der Type 405 mehr Randschichten des Getreidekorns und damit etwas mehr Ballaststoffe und Mineralien, dafür aber etwas weniger Stärke und Gluten. „Pizzamehle können aus den in Mitteleuropa angebauten Weichweizensorten ohne Weiteres hergestellt werden“, sagt Meuser. Das 405er Mehl ergibt einen hellen weißen Teig und das 550er Mehl macht den Teig und damit auch die Pizza nur wenig dunkler und etwas kräftiger im Geschmack. Professionelle Pizzabäcker stellen meistens ihre eigene Mehlmischung her, die ihren technischen und geschmacklichen Anforderungen entspricht. In diesen Mischungen kommen z.B. Hartweizengrieß und/oder Mehle mit höherem Ausmahlungsgrad vor.

Quelle: www.pizza-experten.de

Jedes Produkt, das aus Mehl hergestellt wird, ob Kuchen, Waffeln, Kekse, Salzgebäck, Brot oder – wie oben beschrieben – Pizzaböden, stellt seine eigenen Herausforderungen an den Rohstoff Mehl. In den Mühlen der Juchem-Gruppe werden Spezialmehle für diese unterschiedlichen Anforderungen produziert.

Ein herzhaftes Rezept für Tomatenfreunde…

August 1, 2012 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Wichtig

BVEO

©BVEO

Tomatenquiche

Zubereitungszeit: 40 min
Kühlzeit: ca. 30 min
Backzeit: ca. 35 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten (Für 1 Quiche, 26 cm Durchmesser bzw. für 12 Stücke):

Für den Teig:
250 g Mehl, natürlich Bliesgold ;-)
Salz
1 Ei
50 g Magerquark
120 g Butter
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
2 große Zucchini
4 EL schwarze, entsteinte Oliven
500 g Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
2 EL Olivenöl
Salz Pfeffer, aus der Mühle
Butter, für die Form
1/2 Bund Basilikum

Zubereitung:
1. Das Mehl mit 1 Prise Salz mischen, auf die Arbeitsfläche häufeln, in die Mitte eine Mulde drücken, das Ei und den Quark hineingeben, die Butter in Flöckchen um die Mulde herum verteilen und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Die Zucchini waschen, putzen und längs in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Oliven hacken. Die Tomaten brühen, abschrecken, häuten, vierteln, entkernen und in kleine Würfel
schneiden. Den Knoblauch und die Schalotte abziehen, fein hacken, in einem Topf mit 1 EL heißem Öl glasig schwitzen und die Tomaten sowie Oliven zugeben. Kurz mitschwitzen,
salzen und pfeffern und vom Herd ziehen.

3. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die gebutterte Springform damit auskleiden. Dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mit den
Zucchinischeiben belegen und leicht pfeffern. Das Basilikum abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen in schmale Streifen schneiden. Die Hälfte unter die Tomatenmasse
mischen und diese noch einmal abschmecken. Dann auf den Zucchinischeiben verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Die fertig gebackene Quiche aus dem Ofen
nehmen, mit dem restlichen Basilikum bestreuen und lauwarm in Stücke geschnitten servieren.

Interessante Infos rund um die Tomate auf www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Quelle: www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Aachener Osterbrot (Poschweck)

April 3, 2012 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Variationen

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Auf der Suche nach originellen Osterbackwerken, sind wir auf das Aachener Osterbrot gestoßen. Unsere Konditorin hat das Rezept mit unserer Backmischung für Hefeteig ausprobiert und lasst euch sagen:

Der Aachener Poschweck schmeckt auch im Saarland hervorragend, kein Krümel blieb davon übrig… Das Nachbacken für Ostern lohnt sich auf alle Fälle.  Und mit der Hefeteigbackmischung ist es auch für ungeübte Bäcker ganz einfach…

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Sie benötigen:
1 Packung Juchem-Hefeteig-Backmischung
125 g Milch (handwarm)
50 g Butter (sehr weich)
1 Ei (Zimmertemperatur)
80 g Rosinen oder Sultaninen
80 g Nüsse (gehackt und geröstet)
80 g Würfelzucker (oder Hagelzucker)!
1 Ei verquirlt zum Bestreichen

Die Backmischung mit der Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Die Milch, die Butter und das Ei dazugeben und gut verkneten.
Den Teig in der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Die Rosinen, die Nüsse und den Würfelzucker in den Teig kneten. Zwei gleich große Stücke rund formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Etwas flach drücken und die Rosinen an der Oberfläche entfernen (werden beim Backen fest und schwarz).

Mit einem Tuch abdecken und noch einmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigstücke mit dem verquirlten Ei bestreichen und je nach Wunsch über Kreuz oder länglich ca. 0,5 cm tief einschneiden.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 35 – 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und – genießen!

Rückblick: Die deutschen Mühlen auf der IGW 2012

Februar 13, 2012 in Allgemeines, Brot & Brötchen, Pizza & Herzhaftes

Ohne Mehl ist nichts gebacken:

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©VDM

Mit mehr als 420.000 Besuchern – d.h. täglich 42.000 (!)war die Internationale Grüne Woche auch in diesem Jahr wieder ein Riesenerfolg. Die Ausstellung in den Berliner Messehallen unter dem Funkturm ist Verbrauchermesse, internationales Agrarforum und zugleich großes Klassenzimmer: So wurden rund 100.000 Fachbesucher registriert, und 22.000 Schüler aus Berlin, Brandenburg und anderen Bundesländern haben ihren Unterricht für einen Tag auf die Grüne Woche verlegt.
Die weltgrößte Verbraucherschau für Landwirtschaft, Ernährung und Gartenbau findet jedes Jahr Ende Januar in Berlin statt. Mit dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) und dem Berliner Agrarministergipfel sowie einer Vielzahl von Veranstaltungen ist die Internationale Grüne Woche zugleich „das” Treffen des internationalen Agribusiness, quasi als „Davos der Agrarpolitik”.

Aha-Erlebnis „Mehlvielfalt”

Der Verband Deutscher Mühlen hat sich 2012 im zweiten Jahr in Folge mit einem eigenen Stand auf dem „ErlebnisBauernhof” engagiert. Diese Sonderschau wird von der Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft (FNL) organisiert und bietet eine Plattform für Unternehmen, Organisationen und Verbände aus der gesamten Land- und Ernährungswirtschaft. Wie die FNL berichtet, sind in diesem Jahr rund 300.000 Besucher auf den ErlebnisBauernhof gekommen.

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Bild: ©pressebild24.de

„Ohne Mehl ist nichts gebacken” lautete das Motto, unter dem am VDM-Stand Informationen zu Vielfalt, Typen und regionaler Herkunft der Mehle sowie zur Branche und zur Ausbildung in der Müllerei präsentiert wurden – mit einer zentralen Botschaft: Es gibt nicht nur „das eine” Mehl, sondern eine große Vielfalt von Mahlerzeugnissen für die unterschiedlichsten Einsatzzwecke. Die verschiedenen Qualitäten, Marken und Typen wurden eindrucksvoll im großen Mehlregal des VDM gezeigt – gefüllt mit 136 Kleinpackungen von Mehlen und Schroten sowie vielen weiteren Mahlerzeugnissen und Spezialprodukten aus allen deutschen Regionen.

Für diese große und bunte Präsentation in Sachen Mehlvielfalt hatten die VDM-Mitgliedsunternehmen gesorgt, die dafür eine breite Palette von Warenmustern zur Verfügung stellten.

So war das Mehlregal ein echter „Blickfang” für die Besucher des ErlebnisBauernhofs und Anknüpfungspunkt für Fragen und Gespräche rund ums Mehl. Praktisch jeder Besucher konnte ein Produkt aus „seiner” Region, von „seiner” Mühle oder von „seiner” Lieblingsmarke finden. Der Inhalt der ausgestellten Kleinpackungen repräsentierte mit 136 Kilogramm exakt den Jahresverbrauch an Mahlerzeugnissen eines durchschnittlichen Zwei-Personen-Haushalts in Deutschland: Ein echtes „Aha-Erlebnis” für die großen und kleinen Besucher des Messestands.

Plattform für fachlichen Gedankenaustausch

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Bild: CDU-Bundesgeschäftsstelle

Ein „Hingucker” war das Regal der deutschen Mehlvielfalt aber nicht nur für Verbraucher und Schüler. Die Grüne Woche und insbesondere der ErlebnisBauernhof sind traditionell gleichermaßen ein Magnet für Politiker, die sich in Bund und Ländern mit Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz beschäftigen. Das Mehlregal konnte auch diesem Fachpublikum eindrucksvoll die Vielfalt und Bedeutung von Mahlerzeugnissen vor Augen führen.
Gleich zum Auftakt am Freitagmorgen war der Bundestagsausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unter Führung seines Vorsitzenden Hans-Michael Goldmann zu Gast auf dem Mühlenstand. Auch wenn meist die Zeit knapp war im eng getakteten Fahrplan der prominenten Messebesucher, so lassen sich jedoch einige wichtige Themen benennen, die angesprochen wurden und teilweise in längeren Einzelgesprächen noch vertieft werden konnten: Vielfalt und Regionalität, Qualität und Wertschöpfung oder Gentechnik und Nulltoleranz.

Im Laufe der zehn Messetage hat eine Vielzahl von Vertretern aus Politik, Verwaltung und anderen Institutionen am Mühlenstand Station gemacht: Abgeordnete aus Bundestag und Länderparlamenten, Bundes- und Landesminister sowie weitere wichtige Entscheidungsträger. Diesen konnte beim Besuch am „Regal der Mehlvielfalt” wirkungsvoll und anschaulich gezeigt werden, dass die Mühlenwirtschaft mit ihren Produkten unverzichtbar ist. Zudem machten die VDM-Mitarbeiter in den Gesprächen am Stand auf dem ErlebnisBauernhof deutlich, dass die Mühlenbranche bei den Themen Qualität und Sicherheit eng mit den Partnern in der Lebensmittelkette zusammenarbeitet, die ebenfalls auf dem ErlebnisBauernhof präsent waren, wie z.B. in direkter Nachbarschaft der Landfrauenverband, das Bäckerhandwerk oder McDonald’s.

Beispielhaft seien hier einige aus der langen Liste der „politischen Besucher” namentlich genannt: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen, CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe, die rheinland-pfälzische Agrarministerin Ulrike Höfken und ihre hessische Ministerkollegin Lucia Puttrich. Von Bündnis 90/Die Grünen kamen die Parlamentarische Bundesgeschäftsführerin Steffi Lemke und Harald Ebner (MdB und Mitglied des Ernährungsausschusses) zu Gesprächen an den VDM-Stand.

Ernst Burgbacher, Mittelstandsbeauftragter der Bundesregierung und Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWiT, und sein BMELV-Amtskollege Gerd Müller informierten sich ebenso in Sachen Müllerei wie die FDP-Bundestagsabgeordneten mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Rainer Brüderle und der agrarpolitischen Sprecherin Christel Happach-Kasan an der Spitze.

Auch internationale Perspektiven waren Gesprächsthemen am Stand, wie z. B. beim Besuch von Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, im Dialog mit Albert Deß (MdEP), Agrarpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im Europäischen Parlament, oder beim Gedankenaustausch mit dem am weitesten angereisten Standbesucher, dem afghanische Landwirtschaftminister Muhammad Asif Rahimi, der überraschend positiv auf die weitere Entwicklung in seinem Land geblickt hat.

Rest des Eintrags ansehen →

Das perfekte Geschenk zum Valentinstag

Februar 3, 2012 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Brot & Brötchen, Kurioses & Netzfundstücke, Pizza & Herzhaftes

Wir haben zwei schwierige Fragen für Euch:

1. Was hat man schon lange vor Valentinstag verschenkt? Sein Herz, richtig :-)

2. Und wodurch geht Liebe immer? Auch richtig: durch den Magen.

Und so haben wir uns eine Valentinsaktion ausgedacht, die ganz genau dazu passt. Ihr könnt euer Herz verschenken und durch den Magen geht das Geschenk auch.

keksherz

Mit unserer Backmischung für Kekse und der tollen Herz-Puzzle-Form könnt ihr tolle Herzkekse mit eurem Namen und dem Namen eures Liebsten/eurer Liebsten aufs Leckerste verbinden.

Auch die Glasur lässt sich ganz leicht herstellen: 2 Eßl. Puderzucker in eine Tasse geben, mit einem Teelöffel tröpfchenweise heißes Wasser dazu geben und rühren bis eine streichfähige Glasur entsteht.
Zum einfärben am besten Lebensmittelfarbe in der Tube besorgen, damit kann man einerseits die Glasur einfärben und andererseits die Namen auf die Kekse schreiben.

Mit Sicherheit kommt so ein liebevolles Valentinsgeschenk gut an.

Unter allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs verlosen wir übrigens 3 Sets bestehend aus Backform und Keksbackmischung. Sagt uns bis zum 9.2.2012 wie euch unsere Idee gefällt und warum genau ihr so ein wunderbares Set gewinnen müsst :-) .
Viel Glück!

Rollentausch im Herbstkuchen – Raffinierte Ideen für saisonales Gemüse im süßen Kuchen und Obst in herzhaften Tartes

Oktober 10, 2011 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Saisonales, Variationen

Geht es um die Verwendung von Obst und Gemüse in der Küche, scheint die Sache klar: Gemüse ist für herzhafte Rezepte reserviert, und Obst kommt primär in Form von Nachspeisen oder Kuchen auf den Tisch. Doch weit gefehlt. Der süß-salzige Rollentausch funktioniert hervorragend, wie sich am Beispiel von diversen Kuchen beweisen lässt. Gerade jetzt im Herbst haben einige heimische Obst- und Gemüsesorten Saison, die sowohl in süßen als auch in herzhaften Kuchen eine gute Figur machen.

Apfelkuchen – es muss nicht immer süß sein
Der Herbst ist in Deutschland die Zeit der Apfelernte. Ab August liegen die vielen Sorten aus heimischer Produktion wieder knackig-frisch in den Obsttheken. Vielen Hobbybäckern fallen bei ihrem Anblick spontan Dutzende von Apfelkuchenrezepten ein: mit Mandeln oder Pudding, gedeckt oder mit Streuseln, vom Blech oder aus der Tarte-Form. Doch der Allrounder unter den Obstsorten schmeckt auch in herzhaften Kuchen hervorragend. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Flammkuchen mit Äpfeln und Blutwurst oder einer Tarte mit Äpfeln, Schinken und einem Guss aus Eiern, Sahne und Majoran?

Rote Beete und Schokolade – Gegensätze ziehen sich an
Rote Beete ist in letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Die erdigen Noten der roten Knolle geben vielen Rezepten einen besonderen Pfiff. Doch wer hätte gedacht, dass sich Rote Beete auch prima als Kuchenzutat verwenden lässt? Dazu werden die Knollen gekocht, geschält und entweder püriert oder gerieben in einen schokoladigen Kuchenteig gegeben. Dazu noch eine Schokoglasur, und fertig ist das saftige Kuchenvergnügen.

Kürbis – Gemüse oder Obst, Kuchen oder Quiche?
Eigentlich scheint es eindeutig zu sein: Der Kürbis ist ein Gemüse, denn warum sonst ließen sich mit ihm so viele leckere herzhafte Gerichte wie Suppen oder Aufläufe zubereiten? Doch die süßlichen Noten der vielen auf dem Markt befindlichen Kürbissorten lassen es bereits erahnen: der Kürbis gehört botanisch zum Beerenobst.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch in punkto Kuchen der Kürbis in herzhaften Tartes ebenso brilliert wie in süßen Kuchen. In salzigen Quiches schmeckt er zum Beispiel hervorragend in Kombination mit Schinken oder mit Käse und Tomaten. Süße feste Kuchen, Muffins und selbst Christstollen werden durch die Zugabe von Kürbissen besonders saftig. Dazu werden die orangefarbenen Schwergewichte nach dem Schälen entweder gerieben oder gekocht und dann püriert.

Quelle: http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de/detail+M57484eedf38.html

Das digitale Kekszeitalter

Juli 10, 2011 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Kurioses & Netzfundstücke, Pizza & Herzhaftes, Variationen

Seit zwei Wochen sind sie am Start, unsere QKies, eine Backmischung mit beiliegendem QR-Codes, aus der man mit wenig Aufwand ganz persönliche Kekse herstellen kann. Auf der Seite Qkies.de kann man einen beliebigen Text bis zu 250 Zeichen oder jede gewünschte Webseite mit dem QR Code verlinken und die Kekse so z.B. als ausgefallene Geburtstagseinladung, Liebesbotschaft oder Give away nutzen.

„Wie seid ihr denn auf die Idee gekommen?”, ist die häufigste Frage die uns im Zusammenhang mit den Qkies gestellt wird. Zur Beantwortung könnten wir natürlich ausholen und was von Marktbeobachtung, Strategien, Zielgruppe, Social Media und vielem mehr erzählen und daraus eine ellenlange Geschichte stricken. Die Wahrheit ist aber viel simpler und Kommissar Zufall spielt wie so oft eine Rolle.

Angeregt durch dieses Video von Johannes Schöning, der 2008 zu Weihnachten ganz besondere Plätzchen für seine Freunde gebacken hat, fand ein Brainstorming zwischen Juchem und dem DFKI statt. Allen gefiel die Idee, etwas Außergewöhnliches mit Backwerken zu veranstalten, in dem beide Partner ihr Wissen einbringen können. Neben anderen Vorschlägen machten die QR-Code Kekse das Rennen und so begannen wir mit der Umsetzung. Wir von Juchem kreierten die Backmischung, das DFKI die Technik der Verschlüsselung und raum3 bastelte Logo, Verpackung und Webseite. Jetzt können wir stolz den Nerds, Geeks und webaffinen Menschen den Weg zum digitalen Kekszeitalter frei machen. Guten Hunger & viel Spaß beim Backen :-) .

Mehr zu den Qkies auf der Facebook Fanpage und in den folgenden Blog- und Presseartikeln:

Und am allerbesten erklärt es die Simple Show: