Unser täglich Brot – Rezept Nr. 4: Brotsuppe

April 12, 2012 in Allgemeines, Brot & Brötchen

Unser täglich Brot TECHNOSEUM

Unser täglich Brot TECHNOSEUM

Brotsuppe
altschwäbisches Rezept

Zutaten für 4 Personen:
100 g  Graubrot, altbacken 
60 g  Butter 
1   Zwiebel 
2 EL  Mehl 
1 ¼ l  Fleischbrühe 
100 ml  Sahne oder Milch 
Salz, Pfeffer, Muskatnuss 

In einem Topf die feingeschnittenen Brotreste in etwas zerlassener Butter anschwitzen. Die in Würfel geschnittene Zwiebel hinzugeben und kurz mit anrösten. Mit Mehl bestäuben, durchrühren und mit der abgekühlten Fleischbrühe aufgießen. Bei schwacher Hitze 20 – 30 Minuten köcheln lassen. Mit dem Stabmixer pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abschmecken. Zum Schluss noch ein Schuss Sahne dazugeben.

(Quelle: chefkoch.de)

www.technoseum.de

Noch ein Rezept aus der Ausstellung “Unser täglich Brot” im TECHNOSEUM in Mannheim

März 29, 2012 in Allgemeines, Brot & Brötchen

Unser täglich Brot TECHNOSEUM

Unser täglich Brot ©TECHNOSEUM

Und hier das erste Rezept, das wir vergangene Woche im TECHNOSEUM  im Anfangsbereich der Ausstellung “Unser täglich Brot” entdeckt haben:

Bierbrot
360 g Vollkornmehl, z. B. von der Bliesmühle
1 TL  Backpulver
1 TL  Salz
1/2 TL  Natron
2 EL  Honig
375 ml  Bier
(im Saarland natürlich von Karlsberg, Bruch, Grosswald oder einem der zahlreichen Brauhäuser)
geschmolzene Butter

Zubereitung:
Ofen auf 190°C vorheizen. Eine Kastenform (10 cm x 20 cm) einfetten.
In einer Schüssel die trockene Zutaten vermischen. Den Honig im Bier auflösen und das Ganze unterrühren. Bitte nicht zu viel rühren, der Teig soll noch Klumpen haben.
In die Backform geben. 30 – 40 Minuten backen bis die Kruste hellbraun ist. Dann Brot aus dem Ofen nehmen, und die Temperatur auf 220°C erhöhen.
Den Brotlaib aus der Kastenform nehmen, auf ein Backblech stellen und oben und an den Seiten mit geschmolzener Butter bestreichen, dann 5 – 10 Minuten weiterbacken.

Quelle: www.chefkoch.de

Beim Googeln sind wir auf unglaublich viele, ganz unterschiedliche Bierbrot-Sorten gestossen. Kennt ihr auch ein Rezept für Bierbrot? Bitte schicken!

Christstollen, Panettone und Co.

November 14, 2011 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Kuchen & Torten, Saisonales

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Christstollen, Panettone und Co. – Europäische Weihnachtskuchen

Die diesjährige Weihnachtsausstellung des Museums der Brotkultur in Ulm wird am ersten Adventsonntag, dem 27. November 201 1, um 11 Uhr in festlichem Rahmen mit Punsch und Kuchenprobe eröffnet.

Zum Weihnachtsfest gehören ungezählte Kleingebäcke, aber auch eine beachtliche Vielfalt an Kuchen, die von einer festlichen Tafel nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die verschiedenen europäischen Weihnachtskuchen, erzählt und hinterfragt die Geschichten einiger ausgewählter Gebäcke. Neben den Kuchen selbst, ihren Zutaten und Rezepten wird gezeigt, wie es möglich ist, sie für einen Weltmarkt herzustellen und zu vertreiben.

Christstollen
Das vielleicht bekannteste und älteste deutsche Weihnachtsgebäck ist der Christstollen, insbesondere der als eigene Marke geschützte „Dresdner Stollen“. Ursprünglich ein Fastengebäck, enthält er heut große Mengen Butter und Trockenfrüchte. Seine Form soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern.

Dreikönigskuchen
Als Kranz, Blüte oder flacher Kuchen begegnet der Dreikönigskuchen uns vor allem in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal. Wie sein Name sagt, wird er traditionell zum Dreikönigsfest gegessen. Eine im Kuchen versteckte Bohne oder kleine Figur macht den Finder zum König / zur Königin, der / die an diesem Tag im Kreis der Familie „regieren“ darf.

Panettone
Die Mailänder Kuchenspezialität mit kandierten Früchten findet sich längst nicht mehr nur in Italien. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die kuppelförmigen Kuchen industriell gefertigt und in den typischen hohen Kartons verkauft. Firmennamen  wie Motta oder Alemagna sind deshalb fast gleichbedeutend mit dem Begriff Panettone.

Plum Pudding
Hinter verschiedenen Bezeichnungen verbirgt sich ein Kuchen, der eigentlich keiner ist, denn er wird nicht gebacken, sondern wie ein Serviettenkloß gekocht. Neben den süßen Puddings, die reichlich Trockenfrüchte enthalten, sind auch eher herzhafte Varianten üblich. Bei einem sehr britischen Weihnachtsessen darf der Christmas Pudding keinesfalls fehlen.

Früchtebrot
Eine regionale Spezialität, die in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Namen trägt. Die Bezeichnungen Birnen-, Kletzten- oder Hutzelbrot leiten sich jedoch allesamt von den darin enthaltenen Dörrbirnen (alemannisch: Hutzel bzw. bairisch-österreichisch: Kletzen) ab.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, den 15. Januar 2012 im Museum der Brotkultur zu sehen sein. Eine öffentliche Führung findet im Rahmen der monatlichen Sonntagsführung am
11. Dezember 2011 um 15 Uhr statt.

Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 – 69955
email: info@museum-brotkultur.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €

Viel mehr als olle Konserven

Oktober 13, 2011 in Allgemeines, Brot & Brötchen

Unser täglich Brot

Von Fast bis Slow Food
Wie die Nahrungsmittelindustrie einst entstand, wie sie heute funktioniert und wie man als Verbraucher Einfluss auf sie nehmen kann, das zeigt die neue Sonderausstellung im TECHNOSEUM. Auf 900 Quadratmetern Ausstellungsfläche geht es auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Lebensmittel-Herstellung – Tante-Emma-Laden, Supermarkt und Speisesaal inklusive. An interaktiven Stationen kann man sich seine persönliche Mahlzeit zusammenstellen und dabei Kalorien und CO2-Verbrauch berechnen, Gewürze bei einem Quiz erraten oder den Zuckergehalt von Früchten bestimmen. Die Macht der großen Unternehmen auf dem Lebensmittelmarkt und ihre Einkaufspolitik werden auch kritisch beleuchtet, ebenso werden Tendenzen thematisiert, die sich als Gegenentwürfe zur industrialisierten Lebensmittelherstellung verstehen, angefangen bei der Reformbewegung, die um 1900 einsetzte, bis hin zum Wellness-Hype heutiger Zeit. Und es soll nicht zuletzt deutlich werden, dass die vielerorts postulierte vermeintlich gute alte Zeit, in der glückliche, frei laufende Hühner noch dioxinfreie Eier legten, vor allem eine imaginierte Vergangenheit ist – der sich nicht zuletzt die Werbung dieser Tage bedient.

Gehaltvolles für Geist und Gaumen
Zur Ausstellung erscheint ein 445-seitiger Katalog (ISBN-Nr. 978-3-9808571-6-1); ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen über Astronautennahrung, Stillleben, Diätwahn, Bio-Boom oder zu den Lebensmittelskandalen der jüngsten Vergangenheit ergänzt das Programm. Darüber hinaus lädt das TECHNOSEUM zu kulinarischen Lesungen auf sein Museumsschiff und veranstaltet schmackhafte Abende mit Spezialitäten aus aller Welt. Für kleine Feinschmecker gibt es Workshops, bei denen man Laugenbrötchen backen und Knuspermüsli selbst herstellen kann. Und wer möchte, kann jeden Freitag um 14.00 Uhr an einer kostenlosen öffentlichen Führung teilnehmen oder unter www.technoseum.de an einem Ernährungs-Gewinnspiel teilnehmen und seine ganz persönliche Führung durch die Ausstellung gewinnen.

TECHNOSEUM
Museumsstraße 1
68165 Mannheim
Tel. 0621 / 4298-9
E-Mail: info@technoseum.de

Eintritt: 6,00 Euro, ermäßigt: 4,00 Euro
Familienkarte: 12,00 Euro
für Kinder bis 6 Jahre ist der Eintritt frei

Buchung von Führungen und Workshops:
Tel. 0621 / 4298-839 oder E-Mail: paedagogik@technoseum.de

Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de.