Lust auf Rhabarberkuchen

April 17, 2013 in Allgemeines, Kuchen & Torten, Rezept, Saisonales

Rhabarberkuchen © Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

Rhabarberkuchen
© Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

Hier ein leckeres Rezept für Rhabarberkuchen vom Deutschen Pressebüro für Obst und Gemüse. Welche Rezepte habt ihr denn für Rhabarberkuchen?

Zutaten:
(für 1 Springform mit 26 cm Durchmesser bzw. für 12 Stück)

Für die Form:
Butter
Mehl

Für den Teig:
400 g Rhabarber
1 EL Speisestärke
200 g weiche Butter
1 Prise Salz
200 g Zucker
4 Eier
1 TL Backpulver
400 g Mehl                                 Die Backschwestern backen natürlich mit Bliesgold-Mehl ;-)
ca. 120 ml Milch

Zubereitung:
1. Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die Springform mit Butter auspinseln und mit Mehl bestauben.

2. Den Rhabarber waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Mit der Stärke locker vermengen. Für den Teig die weiche Butter mit dem Salz schaumig rühren. Abwechselnd den Zucker und die Eier unterrühren. Mit Backpulver vermischtes Mehl und Milch nach und nach zügig unterrühren, so dass ein geschmeidiger, streichfähiger Teig entsteht.

3. Den Teig in die Form füllen, glatt streichen, den Rhabarber darauf streuen und im Ofen ca. 45 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
Aus der Springform lösen und in Stücke geschnitten servieren.

Stufe: leicht
Dauer: 70 min

Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

Zum Valentinstag (s)ein Herz verschenken…

Februar 5, 2013 in Allgemeines, Kekse, Saisonales

Keks-Herz zum Valentinstag © Juchem

Keks-Herz zum Valentinstag
© Juchem

Ihr seid noch auf der Suche nach einem originellen Geschenk zum Valentinstag? Wie wär’s denn mit einem selbst gebackenen Herz? Nein, diesmal kein Kuchen, sondern ein Keks in Herz-Form, genauer: ein Keks-Herz-Puzzle, also zwei Keks-Herz-Hälften, die sich zu einem ganzen Keks-Herzen vereinen.

Diese romantischen Valentinskekse könnt ihr mit unserer Backmischung für Kekse und den Cookie for Two-Keksausstechernbacken.  Die Glasur zum Verzieren ist einfach zu machen: 2 Esslöffel Puderzucker in eine Tasse geben, mit einem Teelöffel tröpfchenweise heißes Wasser dazu geben und rühren, bis eine streichfähige Masse entsteht. Zum Einfärben am besten Lebensmittelfarbe in der Tube besorgen, damit könnt ihr gleich noch eure Namen auf die Keksherzen schreiben…

Ein liebevoll gefertigtes, individuelles Valentinspräsent, das sicher Freude machen und lecker schmecken wird. Wenn denn die oder der Beschenkte es übers Herz bringen wird, das Valentinsgeschenk aufzuessen ;-)

Übrigens: Unter allen Leserinnen und Lesern unseres Blogs verlosen wir zwei Sets, bestehend aus einer Cookie for Two-Form und einer Keks-Backmischung. Mailt uns doch bis Donnerstag 7. Februar 2013, 12.00 Uhr, warum ihr eure Liebste / euren Liebsten mit dieser keksherzigen Liebeserklärung überraschen wollt!

Die Backschwestern drücken euch feste die Daumen!

Weihnachtliche Waffel-Variationen

Dezember 10, 2012 in Allgemeines, Saisonales, Variationen

© Reena – Fotolia.de

 

Brüsseler Waffeln für sich sind bereits ein Genuss, Puderzucker, Obst oder Schokolade setzen dem süßen Gebäck die Krone auf.
Aber auch der Waffelteig kann im Handumdrehen verfeinert werden.

1. Tipp
Brüsseler Waffeln mit Zimt und Nüssen
Sie benötigen:
1 Packung Backmischung Brüsseler Waffeln
1 TL Zimt
2 gehäufte EL Nüsse (nach Wahl)
Zubereitung:
Bereiten Sie den Teig wie auf der Packung beschrieben zu.
Dann geben Sie noch 1 TL Zimt und 2 gehäufte EL Nüsse (nach Wahl) dazu.
Verrühren Sie die Zutaten unter den Teig und backen die Waffeln wie gewohnt.

2. TippBrüsseler Waffeln mit Zimt und ÄpfelnSie benötigen:1 Packung Backmischung Brüsseler Waffeln1 TL Zimt1 großen säuerlichen Apfel (klein geschnitten)Zubereitung:Bereiten Sie den Teig wie auf der Packung beschrieben zu.Fügen Sie noch 1 TL Zimt und 1 großen säuerlichen Apfel (klein geschnitten) dazu.Nachdem Sie die Zutaten gut verrührt haben, können Sie die Waffeln wie gewohnt backen.Sie werden überrascht sein, wie lecker die weihnachtlichen Waffel-Variationen sind.

Granatapfel in der Küche – Ein exotischer Genuss

November 28, 2012 in Allgemeines, Kuchen & Torten

Torte in Form eines Granatapfels in einer Konditorei in Tabriz (Iran)

Torte in Form eines Granatapfels in einer Konditorei in Tabriz (Iran)

(aid) – In der dunklen Jahreszeit ist der exotische Granatapfel eine Bereicherung auf dem Speiseplan. Er hat ein mild-süß bis säuerliches Aroma und schmeckt pur, im Müsli und im Obstsalat. Die kleinen roten Saftpakete können auch mit verschiedenen Blattsalaten, Birne, Mandelblättchen und Parmesan kombiniert werden. Die fruchtig-herbe Note passt zu Lamm, Wild und Geflügel, aber auch zu Couscous und Bulgur. Ein Farbtupfer auf dem Frühstückstisch ist selbst gemachtes Granatapfelgelee, das aus dem Saft der Früchte hergestellt wird. Der Sirup verfeinert Getränke, Kuchen und Cocktails, während die Kerne eine köstliche Dekoration für Süßspeisen und Eis sind.

Der Granatapfelbaum (Punica granatum) ist ursprünglich im Orient beheimatet und wird heutzutage unter anderem im Mittelmeerraum, etwa in Spanien, angebaut. Die apfelgroßen, roten oder gelblich braunen Früchte haben eine ledrige Haut, die nicht essbar ist. Das saftige Fruchtfleisch ist durch weißliche Trennhäute in Kammern unterteilt, in denen sich bis zu 400 Kerne befinden. Jeder Einzelne ist von einer glasigen Fruchtfleischhülle umgeben.

Bei der Zubereitung sollten Köche die Schürze nicht vergessen. Denn der Saft hinterlässt hartnäckige Flecken, die sich nur schlecht entfernen lassen. Wenn der Kelchansatz herausgeschnitten ist, lässt sich die Frucht einfach auseinanderbrechen. Anschließend die weißen Häute entfernen und die kleinen roten Perlen mit einem Löffel herauslösen. Auch die Kerne können verzehrt werden. Wenn man den Granatapfel in einer Wasserschale aufbricht und aushöhlt, sinken sie nach unten und können nach dem Abgießen des Wassers weiterverarbeitet werden. Wer Granatapfelsaft gewinnen möchte, schneidet das Obst quer auf und presst es vorsichtig wie eine Zitrusfrucht aus. Granatäpfel reifen nicht nach. Im Kühlschrank sind die importierten Früchte mehrere Wochen haltbar.

Heike Kreutz, www.aid.de

Vanille – Die Königin der Gewürze

Oktober 31, 2012 in Allgemeines, Rohstoffe & Zutaten

© Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com

(aid) – Vanille ist ein sehr beliebtes und kostbares Gewürz, das Speisen ein feines Aroma verleiht. Die Vanillepflanze ist ursprünglich in Mexiko beheimatet. Sie gehört zur Familie der Orchideen und wächst im Flachland der tropischen Regenwälder. Die Vanillebauern müssen sehr aufmerksam sein, da die Vanilleblüte nur einen einzigen Tag blüht. In dieser Zeit muss sie bestäubt werden, damit sich eine Schote bildet. Natürlicherweise übernehmen diese Aufgabe bestimmte Bienen- und einige Kolibriarten, die nur in Zentralamerika vorkommen.

Im kommerziellen Anbau werden die Orchideen in der Regel künstlich bestäubt, indem die Bauern mit einem dünnen Bambusspieß die Blüten öffnen und das Pollenpaket vom Staubgefäß auf die Narbe streichen. Die Entwicklung dieser einfachen und effizienten Methode machte es erst möglich, dass die Vanille auch in anderen Gebieten der Erde gedeihen konnte. Heute wird die immergrüne Kletterpflanze vor allem auf Madagaskar und weiteren Inseln des Indischen Ozeans angebaut.

Bei der Ernte sind die Schoten noch unreif und gelb-grün. Botanisch gesehen sind es die Fruchtkapseln, in denen zahlreiche schwarze Samen stecken. Erst durch das Fermentieren mit heißem Wasser und das Trocknen erhalten sie ihre dunkelbraune, fast schwarze Farbe. Die edlen Schoten werden nach Größe und Qualität sortiert und einige Wochen gelagert, damit sie ihr volles Aroma entfalten können. Als Bourbon-Vanille darf nur die Vanillesorte “Vanilla planifolia Andrews” verwendet werden, die von den so genannten “Vanille-Inseln” stammt. Das sind Madagaskar, Komoren, Réunion, Seychellen und Mauritius. Die Schoten sind lang, schlank und haben ein besonders intensives Aroma.

Vanille wird als “Königin der Gewürze” vor allem in der süßen Küche verwendet z. B. für Kuchen, Gebäck, Eis und Desserts. Aber auch pikante Speisen kann die Vanille verfeinern: Ein herbstlicher Genuss ist beispielsweise marinierter Kürbis in Vanille, Rehkeule mit Pfeffer-Vanillesoße oder Maronen-Vanille-Püree. Für einen warmen Vanille-Kakao wird Milch mit Vanillemark und -schote, Zimt, Orangenschale und Kakao aufgekocht. Anschließend zwanzig Minuten ziehen lassen, noch mal erhitzen und durch ein feines Sieb geben.

Vanilleschoten sollten kühl, dunkel und in einem luftdichten Behälter gelagert werden. Dann sind sie mindestens drei Jahre lang haltbar. Mexikanische und Bourbon-Vanille können nach einiger Zeit einen “Raureif” aus natürlichen Vanillinkristallen bilden. Das ist kein Zeichen für Verderb, sondern für die besondere Qualität. Hochwertige Vanilleschoten erkennt man an dem intensiven Aroma und der öligen Oberfläche. Sie sollten nicht hart, grau gefärbt oder brüchig sein. Vanilleschoten können auch mehrmals verwendet werden, wenn man sie anschließend abspült und wieder trocknen lässt.

Heike Kreutz, www.aid.de

Ein herzhaftes Rezept für Tomatenfreunde…

August 1, 2012 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Wichtig

BVEO

©BVEO

Tomatenquiche

Zubereitungszeit: 40 min
Kühlzeit: ca. 30 min
Backzeit: ca. 35 min
Schwierigkeitsgrad: leicht

Zutaten (Für 1 Quiche, 26 cm Durchmesser bzw. für 12 Stücke):

Für den Teig:
250 g Mehl, natürlich Bliesgold ;-)
Salz
1 Ei
50 g Magerquark
120 g Butter
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Belag:
2 große Zucchini
4 EL schwarze, entsteinte Oliven
500 g Tomaten
2 Knoblauchzehen
1 Schalotte
2 EL Olivenöl
Salz Pfeffer, aus der Mühle
Butter, für die Form
1/2 Bund Basilikum

Zubereitung:
1. Das Mehl mit 1 Prise Salz mischen, auf die Arbeitsfläche häufeln, in die Mitte eine Mulde drücken, das Ei und den Quark hineingeben, die Butter in Flöckchen um die Mulde herum verteilen und mit den Händen rasch zu einem glatten Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Den Backofen auf 200°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

2. Die Zucchini waschen, putzen und längs in 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Die Oliven hacken. Die Tomaten brühen, abschrecken, häuten, vierteln, entkernen und in kleine Würfel
schneiden. Den Knoblauch und die Schalotte abziehen, fein hacken, in einem Topf mit 1 EL heißem Öl glasig schwitzen und die Tomaten sowie Oliven zugeben. Kurz mitschwitzen,
salzen und pfeffern und vom Herd ziehen.

3. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwas größer als die Form ausrollen und die gebutterte Springform damit auskleiden. Dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mit den
Zucchinischeiben belegen und leicht pfeffern. Das Basilikum abbrausen, trocken schütteln und die Blättchen in schmale Streifen schneiden. Die Hälfte unter die Tomatenmasse
mischen und diese noch einmal abschmecken. Dann auf den Zucchinischeiben verteilen und im vorgeheizten Ofen ca. 35 Minuten backen. Die fertig gebackene Quiche aus dem Ofen
nehmen, mit dem restlichen Basilikum bestreuen und lauwarm in Stücke geschnitten servieren.

Interessante Infos rund um die Tomate auf www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Quelle: www.deutsches-obst-und-gemuese.de

Es gibt wieder Rhabarber – Zeit für ein Crumble

April 20, 2012 in Allgemeines, Saisonales, Wichtig

© sarsmis - Fotolia.com

© sarsmis – Fotolia.com

Rhabarber-Crumble
(für etwa 6 Personen)

1 kg
  Rhabarber
4 EL  Orangensaft
1 P  Vanillezucker
evtl. etwas  Zucker
1 EL  Vanillepuddingpulver

Für die Streusel:
175 g
  brauner Zucker
100 g  Mehl Bliesgold
75 g  Haferflocken
½ TL  Zimt
1 Prise  Salz
125 g  weiche Butter

Zubereitung:
Den Rhabarber putzen und in 1 cm lange Stücke schneiden. Mit dem Saft, dem Vanillezucker und evtl. zusätzlichem Zucker je nach Geschmack 3 Minuten in einem Topf dünsten und etwas abtropfen lassen. Mit dem Puddingpulver bestäuben und auf dem Boden einer feuerfesten Form verteilen.

Für die Streusel braunen Zucker, Mehl, Haferflocken und Zimt in einer Schüssel vermischen. So viel Butter unterkneten, dass sich Streusel verschiedener Größe bilden und diese auf der Rhabarbermasse verteilen.

Bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) gut 30 Minuten backen, bis der Crumble eine goldbraune Farbe hat.

Schmeckt lauwarm am besten, z. B. mit einer Kugel Vanilleeis. Also: Bei uns reicht dieser leckere Crumble nie für 6 Personen ;-) ) Und welche Tipps zum Backen mit Rharbarber habt ihr?

Experimente mit dem Kochtopf: Vortrag im TECHNOSEUM zu kulinarischer Physik

Januar 17, 2012 in Allgemeines

© chouici

© chouici: Tako-yaki Cooking

Kochen ist nichts Besonderes, könnte man meinen. Und doch: Auf dem Herd und in der Backofenröhre finden bei der Essenszubereitung komplizierte physikalische Prozesse und chemische Reaktionen statt. Werner Gruber, Physiker und Genießer gleichermaßen, gibt am 25. Januar im TECHNOSEUM einen Überblick über diese Zusammenhänge zwischen Kochkunst und Naturwissenschaften. Der Vortrag findet im Rahmen der Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“ statt, die derzeit im TECHNOSEUM zu sehen ist. Die Veranstaltung beginnt um 18.00 Uhr, der Eintritt ist frei.

Wasser kocht schneller, wenn der Deckel auf dem Topf liegt. Milch läuft nicht so schnell über, wenn sie in einem Wasserbad erhitzt wird – diese Tipps von Müttern und Großmüttern beherzigen viele, doch nur wenige wissen, welche naturwissenschaftlichen Erkenntnisse ihnen zugrunde liegen. Bei der Essenzubereitung hantiert man im großen Stil mit Molekülen, verändert deren Struktur und Eigenschaften – mit dem Ziel, für den Gaumen den optimalen Geschmack zu erlangen. Gruber, der am Institut für Experimentalphysik an der Universität Wien lehrt, ist bekannt dafür, naturwissenschaftliche Zusammenhänge auch jenseits des Essens unterhaltsam und verständlich aufzubereiten, etwa wenn es um die Ergonomie von Papierfliegern oder die Funktionsweise des menschlichen Gehirns geht. So mancher Hobbykoch wird bei Grubers Erläuterungen überrascht feststellen, dass etwa für den perfekten Gänsebraten nicht nur schmackhaftes Fleisch und ein leistungsfähiger Ofen notwendig sind, sondern bei der Zubereitung auch Gesetze aus der Thermodynamik, Biophysik und Elastizitätslehre wirken.

Weitere Informationen gibt es unter www.technoseum.de.

Übrigens: Tako-yaki  (jap. たこ焼き, dt. gebackener Krake) ist ein kleines warmes Gericht aus Kansai/Japan.

Backen, Schmecken, Experimentieren: Das Weihnachtsprogramm des TECHNOSEUM

Dezember 21, 2011 in Allgemeines

©TECHNOSEUM

©TECHNOSEUM

Virtuelle Speisen statt Weihnachtsgans, Modelle aus Papier basteln anstatt Geschenke darin einzuwickeln: Wer die Weihnachtsferien jenseits von Christstollen und Einkaufsstress genießen möchte, der ist im TECHNOSEUM richtig: Das Haus ist – außer am 24. und am 31. Dezember – täglich zwischen 9.00 und 17.00 Uhr geöffnet und bietet volles Programm auf allen Etagen, etwa Ernährungsworkshops für Kinder und Erwachsene, Mitmach-Aktionen rund um die Ernährung und Experimente zur Untersuchung von Nahrungsmitteln im museumseigenen Laboratorium. Die Aktionen ergänzen die Sonderausstellung „Unser täglich Brot … Die Industrialisierung der Ernährung“, die derzeit im TECHNOSEUM zu sehen ist.

Am 23. Dezember und am 6. Januar lädt das Museum um 14.00 Uhr zu einer öffentlichen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung. Gezahlt wird lediglich der reguläre Eintrittspreis. Hier geht es unter kompetenter Leitung auf eine Zeitreise durch 200 Jahre Lebensmittelherstellung – Tante-Emma-Laden und Supermarkt inklusive. Wer selbst einmal untersuchen möchte, wie viel Zucker eine Cola oder ein Apfelsaft enthalten und wie Backmittel funktionieren, für den steht am 23., 25. und 26. Dezember sowie am 6. und 8. Januar das Laboratorium des TECHNOSEUM offen: Dort können von 14.30 bis 16.30 Uhr chemische Versuche rund um unsere Nahrung durchgeführt werden. An denselben Tagen von 11.00 bis 16.00 Uhr bietet auch das Mitmach-Programm Familie aktiv! kleinen wie großen Forschern die Möglichkeit, den verschiedensten Themen auf den Grund zu gehen. So können im Dezember vor der Sonderausstellungsfläche Getreidesorten ertastet und knifflige Fragen zum Thema Ernährung beantwortet werden, der Januar steht im Zeichen von Nadel und Zwirn: Vor der historischen Textilweberei lässt sich dann unter anderem erfahren, wie eine Nähmaschine funktioniert. Und wer sich noch filigraneren Werken
widmen möchte, der sollte den Kartonmodellbautagen auf Ebene F einen Besuch abstatten: Der Mannheimer Wasserturm und die Dresdner Frauenkirche, Pferdekarusselle und Ritterrüstungen sind hier als detailverliebte Papp- und Papiermodelle zu sehen. Nach einfachen Vorlagen können die Besucherinnen und Besucher auch ihre eigenen Papiermodelle basteln – und natürlich mit nach Hause nehmen.

Von Brötchen und Brezeln
Darüber hinaus bietet das TECHNOSEUM mehrere buchbare Workshops rund um das Thema Ernährung an – und zwar sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Am 3. Januar können Nachwuchs-Chemiker ab 10 Jahren den Zusammenhängen zwischen Lebensmitteln und Farbe nachgehen und dabei unter anderem farbige Gummibärchen kreieren. Junge Bäckermeister ab 8 Jahren stellen am 4. Januar Laugenbrötchen selbst her und führen dabei Experimente mit Backpulver und Hefe durch. Und wer es lieber süß mag und älter als 9 Jahre alt ist, der kann am 5. Januar Sesamkrokant, Müsli und andere knusprige Lebensmittel backen. Alle Workshops finden jeweils zwischen 10.00 und 12.00 Uhr statt und kosten pauschal 6,00 Euro pro Person. Erwachsene dürfen am 28. Dezember der Frage auf den Grund gehen, was in unseren Lebensmitteln eigentlich drin ist, untersuchen Farbstoffe und stellen Süßigkeiten her. Und wem vor lauter Weihnachtsplätzchen der Sinn nach etwas Salzigem steht, kann sich am 7. Januar der Brezel widmen und dabei auch gleich die Unterschiede in der badischen, schwäbischen und bayerischen Zubereitung erfahren. Die Aktionen für Erwachsene kosten pauschal 9,00 Euro pro Person und finden jeweils von 14.30 bis 16.30 Uhr statt.

Anmeldungen für junge wie erwachsene Teilnehmer nimmt das TECHNOSEUM unter Tel. 0621 / 42 98-839 oder per E-Mail unter paedagogik@technoseum.de entgegen. Genug Anlässe also, um auf den Festtagsschmaus einen gehaltvollen Museumsbesuch folgen zu lassen.

Weitere Informationen unter www.technoseum.de.

Christstollen, Panettone und Co.

November 14, 2011 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Kuchen & Torten, Saisonales

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Christstollen, Panettone und Co. – Europäische Weihnachtskuchen

Die diesjährige Weihnachtsausstellung des Museums der Brotkultur in Ulm wird am ersten Adventsonntag, dem 27. November 201 1, um 11 Uhr in festlichem Rahmen mit Punsch und Kuchenprobe eröffnet.

Zum Weihnachtsfest gehören ungezählte Kleingebäcke, aber auch eine beachtliche Vielfalt an Kuchen, die von einer festlichen Tafel nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die verschiedenen europäischen Weihnachtskuchen, erzählt und hinterfragt die Geschichten einiger ausgewählter Gebäcke. Neben den Kuchen selbst, ihren Zutaten und Rezepten wird gezeigt, wie es möglich ist, sie für einen Weltmarkt herzustellen und zu vertreiben.

Christstollen
Das vielleicht bekannteste und älteste deutsche Weihnachtsgebäck ist der Christstollen, insbesondere der als eigene Marke geschützte „Dresdner Stollen“. Ursprünglich ein Fastengebäck, enthält er heut große Mengen Butter und Trockenfrüchte. Seine Form soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern.

Dreikönigskuchen
Als Kranz, Blüte oder flacher Kuchen begegnet der Dreikönigskuchen uns vor allem in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal. Wie sein Name sagt, wird er traditionell zum Dreikönigsfest gegessen. Eine im Kuchen versteckte Bohne oder kleine Figur macht den Finder zum König / zur Königin, der / die an diesem Tag im Kreis der Familie „regieren“ darf.

Panettone
Die Mailänder Kuchenspezialität mit kandierten Früchten findet sich längst nicht mehr nur in Italien. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die kuppelförmigen Kuchen industriell gefertigt und in den typischen hohen Kartons verkauft. Firmennamen  wie Motta oder Alemagna sind deshalb fast gleichbedeutend mit dem Begriff Panettone.

Plum Pudding
Hinter verschiedenen Bezeichnungen verbirgt sich ein Kuchen, der eigentlich keiner ist, denn er wird nicht gebacken, sondern wie ein Serviettenkloß gekocht. Neben den süßen Puddings, die reichlich Trockenfrüchte enthalten, sind auch eher herzhafte Varianten üblich. Bei einem sehr britischen Weihnachtsessen darf der Christmas Pudding keinesfalls fehlen.

Früchtebrot
Eine regionale Spezialität, die in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Namen trägt. Die Bezeichnungen Birnen-, Kletzten- oder Hutzelbrot leiten sich jedoch allesamt von den darin enthaltenen Dörrbirnen (alemannisch: Hutzel bzw. bairisch-österreichisch: Kletzen) ab.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, den 15. Januar 2012 im Museum der Brotkultur zu sehen sein. Eine öffentliche Führung findet im Rahmen der monatlichen Sonntagsführung am
11. Dezember 2011 um 15 Uhr statt.

Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 – 69955
email: info@museum-brotkultur.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €