Bliesmühle-Mehlsäcke jetzt Teil der weltweit größten Mehlsack-Sammlung

Januar 13, 2011 in Allgemeines

Mehlsack-Sammlung

 

 

 

 

 

 

 

 

Vier Mehlsäcke der Bliesmühle GmbH wurden vor kurzem in die Mehlsacksammlung des „flour art museums” im mecklenburgischen Wittenburg aufgenommen.

Zertifikate dokumentieren die Einmaligkeit der Bliesmühle-Säcke. Sie dienen außerdem der Katalogisierung der umfangreichen Sammlung: 2070 Mehlsäcke aus 117 Ländern (Stand November 2010) sind in der Sackothek, dem Herzstück des einzigartigen Museums, zu sehen.

Die Idee entstand vor zehn Jahren am Strand von Dubai, als Volkmar Wywiol, Inhaber der Mühlenchemie GmbH & Co. KG, über den Mehlsack eines Kunden stolperte. Die Bilder und Motive auf den Säcken erzählen Geschichten von der Bedeutung und Symbolik des Weizens auf der ganzen Welt. Sonnen- und Herrschersymbole verweisen auf den „König der Getreidesorten”. Muskelmänner und Maschinen zeigen, dass er ein großartiger Energielieferant ist, und historische Wind- und Wassermühlen deuten auf die Tradition der Müllerei hin.

Mehlsäcke sind viel mehr als nur Verpackung, sie sind die schöne und aussagekräftige Hülle des Mehls, unserem wichtigsten Grundnahrungsmittel. Die Motive spiegeln ein Stück Kulturgeschichte der Menschheit wider. Sie sind ein Abbild der kulturellen Bedeutung des Mehls auf der ganzen Welt. Mit viel Liebe und hoher Identifikation kreieren Müller weltweit eine Hülle für ihr produziertes Mehl. „Unsere Kunden, Müller aus über 117 Ländern, haben uns mehr als 2.000 Einzelstücke zur Verfügung gestellt, denen wir hier einen Ehrenplatz geben”, erklärt Volkmar Wywiol. „Wir wollen allen Müllern danken, denn sie leisten einen imponierenden Beitrag zur Versorgung der Menschheit…”

Ein Gang durchs Museum

Die Keimzelle der Sammlung, der erste Sack, den der Hamburger Unternehmer vor zehn Jahren am Strand in Dubai gefunden hat, ist im Empfangsraum des Museums ausgestellt. Hier wird der Besucher von der schönen Müllerin, die Männer verführt und manchmal auch ins Verderben gestürzt haben soll, begrüßt.

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Der lange Weg der Tiefkühlpizza

Oktober 11, 2010 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Pizza & Herzhaftes

Foto: Die Pizza Experten

Foto: Die Pizza Experten

Sehr gespannt habe ich mir den Beitrag vom ZDF-Auslandsjournal über „Pizza Internationale. Der lange Weg der Tiefkühlpizza” angesehen”. Antworten waren angekündigt zu den Fragen:

  • Wieso  ist sie so billig?
  • Was ist da genau drin?
  • Und stimmt die Qualität?

Der 17 Minuten lange Beitrag war in der Tat sehr interessant. Am Beispiel des größten deutschen No Name-Pizzaherstellers Freiberger erfuhr man einiges über Herstellungsweise, Preisdruck und Herkunft einiger Zutaten.
Die Tomaten für die Pizza kommen – wie sollte es anders sein – aus dem Mutterland der Pizza, aus Italien. 4 Millionen Stück werden pro Jahr nach Deutschland exportiert, für das Kilogramm bekommt der Bauer unglaubliche 7 Cent und auf jeder einzelnen Billigpizza landen 5 Stück.

Der Mozzarella wiederum kommt nicht aus Italien sondern aus Irland und ist selbstverständlich auf einer Billigpizza kein Büffelmozzarella, sondern die günstigere Variante aus Kuhmilch. Der Lieferant von Freiberger verarbeitet pro Tag 1 Million Liter Milch und stellt im Jahr 38 Mio kg Mozzarella her. Für 1 kg Mozzarella braucht es 10 Liter. Der interviewte Milchbauer kann von dem Preis, den er für die Milch erzielt, allerdings kaum überleben.

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