“Beschwipste” Faasekiechelcher & Backmischung für Hefeteig

Februar 6, 2013 in Allgemeines, Eure Rezepte, Rezept, Saisonales

Faasekiechelcher  © BeTa-Artworks - Fotolia.com

Faasekiechelcher
© BeTa-Artworks – Fotolia.com

Gerade haben wir von der Mutter eines Kollegen ein Rezept für Faasekiechelcher bekommen.  Das wollen wir euch nicht vorenthalten, auch wenn wir es selbst noch nicht getestet haben. Unser Kollege schwärmt jedenfalls, dass es die besten Kiechelcher sind, die er kennt. Ist ja auch ‘n bissl Cognac im Teig ;-) Und: Der Hefeteig wird mit unserer Backmischung gemacht ;-)

“Beschwipste” Faasekiechelcher

Juchem-Backmischung für Hefeteig
225 ml lauwarme Milch
etwas Zucker
2 EL Öl
Cognac
Öl zum Fritieren
Puderzucker, Zucker, Zimt

Die Backmischung mit der in der Packung enthaltenen Trockenhefe in eine Rührschüssel geben, die lauwarme Milch, etwas Zucker, 2 EL Öl und einen Schuss Cognac hinzufügen. Mit einem elektrischen Handrührgerät (Knethaken) auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten einen glatten Teig herstellen. (Je nach Beschaffenheit des Teiges eventuell noch etwas Mehl darunterheben).

Den Teig abgedeckt ca. 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat. Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche kurz durchkneten und ca. 1 cm dick ausrollen. Mit einem Glas etwa 15 bis 17 Faasekiechelcher ausstechen und wieder etwas gehen lassen.

Öl in einer Friteuse erhitzen, die ausgestochenen Teigstücke in das heiße Öl geben und etwa 4 – 5 Minuten backen, bis sie außen gold-braun sind. Das Öl darf nicht zu heiß sein, sonst sind die Faasekiechelcher schon braun und der Teig ist in der Mitte noch nicht ausgebacken!

Die Kiechelcher aus der Friteuse nehmen, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen und in Puderzucker, Zucker oder einer Mischung aus Zucker und Zimt wälzen. Dazu gibt es eine Suppe.

Lasst es euch schmecken und allez hopp!

Hefeteig lebt

Januar 30, 2013 in Allgemeines, Kurioses & Netzfundstücke

OK keine ganz neue Botschaft. Klar, Hefe besteht aus lebenden, sich teilenden Zellen. Aber wetten, dass ihr euren nächsten Hefeteig nach diesem Video mit ganz anderen Augen anschaut.

food from Emanuel Strixner on Vimeo.

Sankt Martin, Sankt Martin…

November 6, 2012 in Allgemeines, Saisonales, Variationen

Martins- oder Zuckerbrezel

Martinsbrezel

…Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind, sein Roß, das trug ihn fort geschwind. Sankt Martin ritt mit leichtem Mut, sein Mantel deckt’ ihn warm und gut.

Am Sonntag, dem 11. November, ist Martinstag, der Gedenktag des heiligen Martin von Tours.

In vielen Gegenden finden, meist am Vorabend, stimmungsvolle Martinsumzüge statt. Die Kinder ziehen mit selbst gebastelten Laternen, Martinslieder singend, durch die Straßen. Allen voran reitet ein Mann (manchmal ist es auch eine Reiterin), in einen roten Mantel gehüllt, der den heiligen Martin darstellt. Mancherorts werden große Martinsfeuer angezündet, deren Funken hoch in die Luft stieben. Zum Abschluss bekommen die Kinder eine Leckerei, im Saarland sind es Martinsbrezeln, auch Zuckerbrezeln genannt, die aus süßem Hefeteig hergestellt werden.

Süße Martinsbrezeln (ergibt 4 bis 5 Stück)

● 1 Juchem-Backmischung für Hefeteig
● 225 ml lauwarme Milch oder Wasser (alternativ: 125 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 50 g weiche Butter)
● flüssige Butter zum Bestreichen
● Zucker (und evtl. Vanillezucker)

Backmischung und Trockenhefe in eine Rührschüssel geben, 225 ml lauwarme Milch oder Wasser (alternativ: 125 ml lauwarme Milch, 1 Ei, 50 g weiche Butter) hinzufügen. Mit einem elektrischen Handrührgerät (Knethaken) auf höchster Stufe in etwa 5 Minuten einen glatten Teig herstellen. Den Teig abgedeckt ca. 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Den Teig aus der Schüssel nehmen, auf leicht bemehlter Arbeitsfläche kurz durchkneten und in gleich große Teile schneiden. Die Teigstücke etwa 45 cm lang ausrollen und zu Brezeln legen. Die Brezeln auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und etwa 20 Minuten ruhen lassen. Bei ca. 200 – 210 °C in etwa 10 – 15 Minuten goldgelb backen.

Die Martinsbrezeln abkühlen lassen, mit flüssiger Butter bestreichen und danach in Zucker tauchen (den Zucker nach Belieben mit etwas Vanillezucker vermischen).

Wie sehen denn dort, wo ihr zu Hause seid, die Bräuche zum Martinstag aus?

Eine Videoanleitung zum Formen einer Brezel findet ihr z. B. hier: Wie schlinge ich eine Brezel?

 

 

Tolles Rezept mit Zwetschgen…

August 8, 2012 in Allgemeines, Kuchen & Torten

 

©Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

©Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

Zwetschgenkuchen mit Ingwer-Walnuss-Crumble

Zutaten für 4 Personen:
400 g Mehl
25 g Hefe
200 ml lauwarme Milch
60 g Zucker
1  Ei
1 Prise Salz
60 g Butter
1  kg Pflaumen oder Zwetschgen

Für den Belag:
80 g kandierter Ingwer
100 g Walnüsse
100 g Mehl
100 g Zucker
2 EL Haferflocken
1 TL Zimt
125 g Butter

Zubereitungsweise:
1. Für den Crumble alle Zutaten (die Butter sollte Zimmertemperatur haben) miteinander vermischen und für ca. 30 Minuten kalt stellen. Mehl, Hefe, etwas Zucker und Milch zu einem Teig verkneten, für 15 Minuten gehen lassen.

2. In der Zwischenzeit die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Dann die übrigen Zutaten in den Hefeteig kneten und erneut für etwa fünf Minuten gehen lassen. Den Hefeteig auf einem Backblech ausrollen und mit den halbierten Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben belegen.

3. Dann die Mischung in kleinen Streuseln auf den belegten Blechkuchen „crumblen“. Den Kuchen bei mittlerer Hitze etwa 35 Minuten backen.

4. Tipps: Besonders gut schmeckt er warm mit einer Kugel Vanilleeis! Um Zeit zu sparen, kann auch bereits fertiger Hefeteig gekauft und verwendet werden.

Quelle: Pressebüro Deutsches Obst und Gemüse

Natürlich könnt ihr auch diesen Zwetschgenkuchen mit unserer Backmischung für Hefeteig und dem Bliesgold-Mehl backen ;-)

Was sind denn eure Lieblingsrezepte mit Zwetschgen oder Pflaumen?

Aachener Osterbrot (Poschweck)

April 3, 2012 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Variationen

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Auf der Suche nach originellen Osterbackwerken, sind wir auf das Aachener Osterbrot gestoßen. Unsere Konditorin hat das Rezept mit unserer Backmischung für Hefeteig ausprobiert und lasst euch sagen:

Der Aachener Poschweck schmeckt auch im Saarland hervorragend, kein Krümel blieb davon übrig… Das Nachbacken für Ostern lohnt sich auf alle Fälle.  Und mit der Hefeteigbackmischung ist es auch für ungeübte Bäcker ganz einfach…

Aachener Osterbrot (Poschweck)

Sie benötigen:
1 Packung Juchem-Hefeteig-Backmischung
125 g Milch (handwarm)
50 g Butter (sehr weich)
1 Ei (Zimmertemperatur)
80 g Rosinen oder Sultaninen
80 g Nüsse (gehackt und geröstet)
80 g Würfelzucker (oder Hagelzucker)!
1 Ei verquirlt zum Bestreichen

Die Backmischung mit der Hefe in einer Rührschüssel vermischen. Die Milch, die Butter und das Ei dazugeben und gut verkneten.
Den Teig in der Schüssel abgedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten ruhen lassen.

Die Rosinen, die Nüsse und den Würfelzucker in den Teig kneten. Zwei gleich große Stücke rund formen und auf ein Backblech mit Backpapier legen. Etwas flach drücken und die Rosinen an der Oberfläche entfernen (werden beim Backen fest und schwarz).

Mit einem Tuch abdecken und noch einmal ca. 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teigstücke mit dem verquirlten Ei bestreichen und je nach Wunsch über Kreuz oder länglich ca. 0,5 cm tief einschneiden.

Bei 180 °C Ober-/Unterhitze oder 160 °C Umluft im vorgeheizten Backofen ca. 35 – 40 Minuten backen.

Abkühlen lassen und – genießen!

In Reutlingen ist Mutscheltag…

Januar 12, 2012 in Allgemeines

© Dors

© Dors

Heute, am ersten Donnerstag nach dem Dreikönigstag, findet in Reutlingen und Umgebung traditionell der Mutscheltag statt.

Ich finde den Namen schon so schön – sprecht das mal aus: Mutschel ;-) )

Die Mutschel ist ein sogenanntes Gebildbrot, ein sternförmiges Gebäck aus einem mürben Hefeteig mit acht Zacken.

Eine Mutschel bekommt man jedoch nicht einfach so, man muss darum würfeln, das nennt man auch “Mutscheln”… Na gut, kaufen kann man sie sich natürlich in einer der vielen Bäckereien auch selbst, aber das macht ganz bestimmt nicht so viel Spaß…

Wenn ihr mehr zu dieser Tradition wissen möchtet, lest unseren Blog-Beitrag vom vergangenen Jahr, den Artikel bei Wikipedia oder die Beschreibung einer Mutschelrunde auf der Seite von Werner Früh.

Und  hier ein Link zum Backen von Mutscheln: Felidae hat ein Rezept, das von ihrer Uroma stammt, bei chefkoch.de eingestellt, mit ausführlich bebilderter Backanleitung.

Also, ihr Reutlinger: Viel Spaß beim Mutscheln!

Lust am Backen: Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel

Oktober 14, 2011 in Allgemeines, Kuchen & Torten

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Hefezopf im Backofen

In der SWR-Sendung “Lust am Backen” am 15. Oktober 2011 um 15.30 Uhr werden diesmal Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel gebacken.

Hefezöpfe, Schneckennudeln, Butterkuchen, Brioches oder Flachswickel – all diese Kuchen und Gebäckstücke stehen für die Vielfalt des Hefeteigs, einem Teig der als heikel gilt und vor dem viele einen Heidenrespekt haben.

Dabei ist das Herstellen eines Hefeteigs eigentlich kinderleicht, wenn wenige Grundregeln bei der Zubereitung beachtet werden.

Worauf es dabei ankommt, weiß Bäckermeister und Konditor Hannes Weber. Mit Moderatorin Heike Greis bereitet er leckeres Hefegebäck wie Hefezopf, Nuss-Stollen und Nussgipfel zu und verrät dabei viele Tipps und Tricks, damit der Hefeteig auch in der heimischen Küche immer richtig aufgeht und gelingt.

Aufgepeppter Zwetschenkuchen

August 11, 2011 in Allgemeines, Kuchen & Torten, Saisonales, Variationen

 

Nicht nur unsere Mirabellenbäume, auch die Zwetschenbäume brechen in diesem Jahr fast unter ihrer Last zusammen. Die richtige Zeit also, um den Zwetschenkuchen nachzubacken, den meine Tochter Johanna letztes Jahr zum ersten Mal gebacken hat. Johanna bloggt übrigens auch. Schaut doch mal bei ihrem Blog: Kirschplunder vorbei. Dort gibt es viele vegetarische Gerichte zu entdecken und Berichte von Restaurantbesuchen. Da Johanna zurzeit in England lebt, sind die meisten Blogposts allerdings in Englisch.
Nun zu dem Zwetschenkuchen, den ich gestern gebacken habe. Eigentlich ein Klassiker, nur etwas aufgepeppt.

Zutaten:

1 Paket Hefeteig-Backmischung
3 EL Johannisbeermarmelade (oder eine andere Fruchtmarmelade)
800 g reife Zwetschen (oder Pflaumen oder Mirabellen)

Für die Streusel:

200 g Bliesgold Mehl
100 g Butter (Zimmertemperatur)
100 g Zucker
1 Prise Zimt

Zubereitung:
Den Hefeteig nach Anleitung zubereiten, d. h. die Backmischung einfach nur mit lauwarmer Milch oder lauwarmem Wasser 5 Minuten kneten und dann 30 Minuten gehen lassen, einfacher und gelingsicherer geht es echt nicht.

Während der Hefeteig geht, kann man die Zwetschen waschen und entsteinen und die Streusel zubereiten. Dazu verknetet man Mehl, Butter und Zucker, bis man schöne Streusel geformt hat.

Den Hefeteig ausrollen und auf ein Backblech geben, den Teig mit der Johannisbeermarmelade bestreichen, die Zwetschen darauflegen und mit den Streuseln bedecken. Das Ganze bei 180 Grad im Ofen (Heißluft 160 Grad) in 30 Minuten backen.

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Rahmkuchen – leichter geht es nicht…

Juni 4, 2011 in Kuchen & Torten

Da ich bei der Juchem-Gruppe arbeite, versteht es sich von selbst, dass ich die Juchem-Backmischungen auch selbst ausprobiere. Bevor ich hier angefangen habe, habe ich so gebacken, wie ich es von meiner Mutter gelernt habe. Das hat sich inzwischen geändert: Jetzt, wo ich weiß, wie schnell ein Kuchen mit Hilfe einer Backmischung gebacken ist und wie gut die Sachen zudem schmecken, greife ich immer öfter zu einer Backmischung.

Als meine Oma eine Zeitlang jeden Nachmittag Besuch ans Krankenbett bekam, war ich ganz glücklich, dass ich ihrem Besuch mit unseren Backmischungen so schnell einen leckeren Kuchen anbieten konnte. Restlos überzeugt bin ich inzwischen von der Creme formidable, mit der ich jetzt sogar im Handumdrehen einen Rahmkuchen backen kann. An den habe ich mich früher nie „rangetraut“. Die Freundinnen meiner Oma, sie sind alle Kuchenbäckerinnen der alten Schule, wollten es zuerst nicht glauben, dass der Rahmkuchen wirklich aus einer Backmischung entstanden ist. Ich musste ihnen die leere Packung zeigen, um es ihnen zu beweisen. ” Ich habe noch nie so einen guten Rahmkuchen gegessen!” „Dieses Rezept musst Du mir unbedingt geben!” Von dem Lob der drei Frauen, die noch nach traditionellen Rezepten backen und kochen, fühlte ich mich geehrt!

Hier zum Ausprobieren – und Punkte machen ;-)

Zutaten für den Teig:
1 Backmischung für Hefeteig
325 ml lauwarme Milch oder Wasser

Zutaten für die Füllung:
200 g Creme formidable
600 ml Sahne
4 Eier

Zubereitung:
Hefteteig-Backmischung nach Anleitung herstellen und auf einen runden Kuchenblech, ca. 26 cm Durchmessr, auslegen. Die Creme formidable wie oben beschrieben mit dem Handrührgerät kurz zu einer cremigen Masse verrühren und auf den Teig geben.
Im vorgeheizten Backofen (mittlere Schiene) bei 220°C ca. 20 – 25 Minuten backen, bis die Oberfläche der Rahmmasse goldgelb ist.

Tipp: Rühren Sie Früchte, wie z. B. Kirschen oder Mandarinen, unter die Rahmmasse und backen sie mit dem Kuchen im Ofen. Sie werden sehen wie lecker der frische Kuchen schmeckt.

Quark-Öl-Teig

April 30, 2011 in Allgemeines

img_2986Eben kam auf Twitter die Frage nach einer Alternative zu Hefeteig auf. Und da habe ich mal kurzerhand in mein altes Backbuch geschaut und mein Rezept rausgekramt.

Wenn ihr also gerade mal kein Päckchen unserer genialen und gelingsicheren Hefeteig-Backmischung zur Hand habt, frische Hefe fehlt oder euch der ganze Aufwand und die Warterei bei Hefeteig euch einfach zu viel sind, dann macht doch einfach einen Quark-Öl-Teig. Geht echt einfach und ist auch sehr lecker:

Zutaten:

150 g Speisequark

6 EL Öl
6 EL Milch
75 g Zucker
1 MS Salz
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
Speisequark, Öl und Milch verrühren. Zucker und Salz dazu. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Zum Schluss den Teig mit den Händen gut durchmengen.
Backofen auf 200 Grad vorheizen, den Teig 30 – 35 Minuten backen lassen.