Bestes aus deutschen Mühlen. Sichere Mehlqualität. Jeden Tag.

Januar 28, 2013 in Allgemeines

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Die Getreidemühlen laufen rund um die Uhr und liefern zuverlässig sichere Mehlqualität, jeden Tag. Wie das funktioniert und was alles dazu gehört, zeigen die Müller mit einem „Original-Walzenstuhl“ auf dem ErlebnisBauernhof, auf der Internationalen Grünen Woche, Messe Berlin, Halle 3.2, 18.-27. Januar 2013.

Was in der Mühle passiert, ist hier mit allen Sinnen zu erleben: Kinder und Erwachsene können sehen, wie das Getreide im Walzenstuhl zerkleinert wird. Sie können den „ersten Schrot“ selber sieben, um Kleie, Grieß und Mehl voneinander zu trennen. Die unterschiedliche Körnung der Mahlerzeugnisse von grob bis fein ist zu ertasten. Wie leise die Mühle mahlt, ist zu hören. Und wie gut frisches Mehl duftet, ist zu riechen.

Die hohen Anforderungen an Qualität und Sicherheit, Vielfalt und Geschmack können nur gemeinsam mit den Partnern in der Getreidekette erfüllt werden: Die Bäcker wissen, was die Verbraucher wünschen. Die Müller liefern die passenden Mehle, die die Basis für die unerreichte Vielfalt an Brot und Backwaren sind. Die Landwirte wiederum liefern das Getreide, das die natürliche Basis für gesundes Mehl ist.

Haben Sie es gewusst? Die Mühlen haben VERTRAUEN IN DIE HEIMISCHE LANDWIRTSCHAFT: sie kaufen 95 Prozent des Brotgetreides – Weizen und Roggen – in Deutschland ein! Und weil auch die Kunden der Mühlen zumeist in der Region liegen, ist Mehl ein sehr regionales Produkt. Die Vielfalt der „Mehl-Typen“ aus ganz Deutschland gilt es im großen Mehlregal auf dem ErlebnisBauernhof zu entdecken.

Ohne Mehl geht es auch im Haushalt nicht: Kuchen, Torten, Hefegebäcke, Stollen, Plätzchen, Waffeln, Pfannkuchen, Quiches, Pizzen, Brote, Vollkorngebäcke, Suppen, Soßen und vieles mehr – damit das Backen und Kochen einfach gelingt, liefern die Mühlen auch die passenden Mehle für Zuhause. Rezepte und Informationen gibt es auf dem ErlebnisBauernhof und im Internet auf mein-mehl.de.

Vom Feld auf den Teller: Mühlen und Mehl sind zentraler Teil der Ernährungskette
550 deutsche Mühlen vermahlen Jahr für Jahr rund acht Millionen Tonnen Weizen und Roggen. Ihre Mahlerzeugnisse – Mehl, Schrot, Kleie, Vollkornprodukte – sind die Grundlage für die unerreichte Vielfalt von Brot und Backwaren in Deutschland. Mit rund 6.000 Beschäftigten erwirtschaften die Mühlen einen Jahresumsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro. Der Verband Deutscher Mühlen mit Sitz in Bonn vertritt ihre Interessen.

 

Mühlen sichern Qualität in schwieriger Lage

August 16, 2011 in Allgemeines

Getreideernte 2011: Deutliche Mengeneinbußen, schwankende Qualitäten und weiter hohe Preise

Quelle: "obs/VDM Verband Deutscher Mühlen"

Quelle: “obs/VDM Verband Deutscher Mühlen”

Berlin (ots) – Aus der diesjährigen Ernte wird den deutschen Mühlen nochmals weniger Brotgetreide zur Verfügung stehen. Die Qualitäten streuen stark, so dass die Mühlen großen Aufwand betreiben müssen, um geeignete Partien herauszufiltern. Die Getreidepreise bleiben hoch – auch angesichts zunehmender Flächenkonkurrenz durch Energiepflanzen. Diese Prognosen gab der Verband Deutscher Mühlen e. V. (VDM) auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin. Ein scharfer Wettbewerb im Lebensmitteleinzelhandel und im Backgewerbe erschwert auskömmliche Preise für Mahlerzeugnisse. “Mehl ist viel mehr wert, als es derzeit kostet”, sagte der VDM-Vorsitzende Hans-Christoph Erling.

Nach einem langen Winter, einem zu trockenen Frühjahr und sehr wechselhaftem Wetter in der Ernte erwartet der VDM einen Rückgang der Getreideernte um acht Prozent gegenüber dem Vorjahr auf knapp 41 Mio. Tonnen (2010: 44,0 Mio.). Davon werden voraussichtlich auf Weizen 22,5 Mio. Tonnen (23,8 Mio.) und auf Roggen höchstens 2,5 Mio. Tonnen (2,9 Mio.) entfallen. Die Mühlen sind konfrontiert mit starken regionalen Qualitätsschwankungen, enttäuschenden Proteingehalten und sinkenden Fallzahlen. Sie werden dennoch alles daran setzen, wie gewohnt Mehle und Schrote mit besten Backeigenschaften zu liefern, sagte Erling. Nach Preishöchstständen im Wirtschaftsjahr 2010/11 erwartet der Mühlenverband eine Seitwärtsbewegung der Getreidepreise auf hohem Niveau. Allerdings finden sich die hohen Rohstoffkosten nur unzureichend in den Mehlpreisen wieder (siehe Grafik).

Im Wirtschaftsjahr 2010/11 haben die 580 Mühlen in Deutschland 7,98 Mio. Tonnen Getreide vermahlen, ein Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (7,90 Mio. Tonnen). Daraus haben sie 6,44 Mio. Tonnen Mahlerzeugnisse hergestellt, 5,68 Mio. Tonnen Weizen- und 758.000 Tonnen Roggenmehl. Mit 562.000 Tonnen wurden zehn Prozent der Weizenmehle im Ausland abgesetzt, ein Beweis für die Wertschätzung deutscher Mahlerzeugnisse.

Rund 6.000 Beschäftigte erwirtschaften in den Mühlen einen Jahresumsatz von knapp 2,5 Milliarden Euro. Die Mühlen erweisen sich als verantwortungsvolle Arbeitgeber: “Wir haben in der Krise keine Arbeitsplätze abgebaut”, bilanzierte Erling. Handwerkliche und industrielle Mühlenbetriebe engagieren sich mit einer vorbildlichen Ausbildungsquote von fast 10 Prozent.

Kontakt:
Verband Deutscher Mühlen e. V.
Hauptgeschäftsführer Manfred Weizbauer
Telefon: 0228/97610-0
E-Mail: vdm@muehlen.org

Pressebüro
MediaCompany – Agentur für Kommunktation
Helmut Spörl
Telefon: 0228/90966-0
h.spoerl@mediacompany.com