Wissenswertes zu Pflaumen und Zwetschen

September 5, 2012 in Allgemeines, Rohstoffe & Zutaten

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Seit Ende Juli schon können Verbraucher Pflaumen und Zwetschen aus heimischem Anbau genießen. Noch bis zum Oktober sind die leckeren Früchte im Handel erhältlich. Das Steinobst schmeckt pur, im Kuchen, in der Marmelade, im Mus, im Früchtebrot oder im pikanten Chutney zu kurz gebratenem Fleisch.

Pflaumenkompott ist eine köstliche Beilage zu süßen Hauptspeisen wie Milchreis und Germknödel. Eine österreichische Spezialität sind Zwetschenknödel, die mit einem Kartoffel- oder Quarkteig zubereitet werden. Die aromatischen Früchte können auch für einige Wochen mit Zucker, Nelken und einer Zimtstange in Rum eingelegt werden. Der Rumtopf verfeinert Eiskreationen, Quarkspeisen und Wildgerichte.Pflaumen und Zwetschen sind nicht so einfach zu unterscheiden. Pflaumen sind rundliche bis ovale Früchte mit einer ausgeprägten Längsnaht und einem rundlich bauchigen Stein. Zwetschen hingegen sind eher länglich-oval, etwas plattrund mit spitzem Ende. Der Stein ist länglich, flach und lässt sich leicht vom Fruchtfleisch lösen, sodass sich Zwetschen besonders gut zur Verarbeitung eignen.

In Deutschland werden Pflaumen und Zwetschen vor allem in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern angebaut. Reife Früchte schmecken am besten. Daher sollten Sie beim Einkauf ausgefärbte und nicht zu harte Exemplare bevorzugen, die auf sanften Druck leicht nachgeben. Da Pflaumen und Zwetschen bei Zimmertemperatur nachreifen, sollten sie möglichst bald verzehrt werden. Ein Zeichen für Frische ist der Reifbelag, mit dem die Früchte überzogen sind, wenn sie frisch vom Baum kommen. Diese dünne wachsartige Schicht schützt das Obst vor dem Austrocknen und verlängert die Haltbarkeit. Da sich im Belag Schadstoffe anreichern können, sollte er vor dem Verzehr vorsichtshalber abgewaschen werden.

Text: aid

Sommerbeeren in Hülle und Fülle

Juli 24, 2012 in Allgemeines, Kuchen & Torten

© Petra Heveroch - Fotolia.com

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Zur Zeit gibt es in den Gärten und auf den Bauernmärkten Beeren in Hülle und Fülle. Schon der Anblick der bunten Früchte lädt geradezu zum Kuchenbacken ein!

Mit unserer Backmischung für Biskuit (ausreichend für 2 Biskuit-Böden oder 3 Biskuit-Rouladen) ist der fruchtige, lockere Kuchen für die sommerliche Kaffeerunde auf  Terrasse oder Balkon schnell gebacken.

Für 1 Biskuit-Boden  nehmen Sie 350 g Backmischung und fügen 5 Eier (Größe M) und 5 Esslöffel Wasser dazu. Alle Zutaten zusammen mit dem Handrührgerät ca. 5 – 7 Minuten auf höchster Stufe zu einer glatten Masse aufschlagen. Die Masse in eine Springform (Ø 26 cm) füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen (untere Schiene) bei 200 °C  ca. 25 – 30 Minuten backen. Nach dem Backen die Springform auf ein Kuchengitter oder ein Küchentuch stürzen und im Ring erkalten lassen. Den Ring lösen. Den Biskuitboden nach Belieben mit Erdbeeren, Himbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren, Johannisbeeren oder gemischten Beeren belegen. Roten Tortenguss darüber verteilen. Nach Belieben mit ein paar Sahnetupfern verzieren.

Eine schöne Form zum Backen des Beerenkuchens ist die Springform aus der Crystal Baking-Serie von Kaiser. Sie hat einen Glasboden, auf dem Sie den Kuchen direkt servieren können.

Wer es etwas aufwändiger mag, kann auch eine Biskuit-Roulade mit Beerenfrüchten füllen:

Für 1 Biskuit-Roulade nehmen Sie 230 g von der Backmischung und fügen 5 Eier (Größe M) und 2 Esslöffel Wasser dazu. Alle Zutaten zusammen mit dem Handrührgerät ca. 7 – 10 Minuten auf höchster Stufe zu einer glatten Masse aufschlagen. Die Teigmasse auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech verteilen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen bei 230 °C ca. 7 Minuten goldgelb backen. Die Roulade nach dem Backen sofort vom Backblech nehmen und auskühlen lassen. Die Biskuit-Roulade umdrehen und das Backpapier lösen. Anschließend mit geschlagener Sahne und Beerenfrüchten (eine Sorte oder eine Mischung) füllen und zusammenrollen, nach Belieben verzieren.

Wie sieht denn euer Traumkuchen mit Sommerbeeren aus?  

Rollentausch im Herbstkuchen – Raffinierte Ideen für saisonales Gemüse im süßen Kuchen und Obst in herzhaften Tartes

Oktober 10, 2011 in Allgemeines, Pizza & Herzhaftes, Saisonales, Variationen

Geht es um die Verwendung von Obst und Gemüse in der Küche, scheint die Sache klar: Gemüse ist für herzhafte Rezepte reserviert, und Obst kommt primär in Form von Nachspeisen oder Kuchen auf den Tisch. Doch weit gefehlt. Der süß-salzige Rollentausch funktioniert hervorragend, wie sich am Beispiel von diversen Kuchen beweisen lässt. Gerade jetzt im Herbst haben einige heimische Obst- und Gemüsesorten Saison, die sowohl in süßen als auch in herzhaften Kuchen eine gute Figur machen.

Apfelkuchen – es muss nicht immer süß sein
Der Herbst ist in Deutschland die Zeit der Apfelernte. Ab August liegen die vielen Sorten aus heimischer Produktion wieder knackig-frisch in den Obsttheken. Vielen Hobbybäckern fallen bei ihrem Anblick spontan Dutzende von Apfelkuchenrezepten ein: mit Mandeln oder Pudding, gedeckt oder mit Streuseln, vom Blech oder aus der Tarte-Form. Doch der Allrounder unter den Obstsorten schmeckt auch in herzhaften Kuchen hervorragend. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Flammkuchen mit Äpfeln und Blutwurst oder einer Tarte mit Äpfeln, Schinken und einem Guss aus Eiern, Sahne und Majoran?

Rote Beete und Schokolade – Gegensätze ziehen sich an
Rote Beete ist in letzten Jahren wieder in Mode gekommen. Die erdigen Noten der roten Knolle geben vielen Rezepten einen besonderen Pfiff. Doch wer hätte gedacht, dass sich Rote Beete auch prima als Kuchenzutat verwenden lässt? Dazu werden die Knollen gekocht, geschält und entweder püriert oder gerieben in einen schokoladigen Kuchenteig gegeben. Dazu noch eine Schokoglasur, und fertig ist das saftige Kuchenvergnügen.

Kürbis – Gemüse oder Obst, Kuchen oder Quiche?
Eigentlich scheint es eindeutig zu sein: Der Kürbis ist ein Gemüse, denn warum sonst ließen sich mit ihm so viele leckere herzhafte Gerichte wie Suppen oder Aufläufe zubereiten? Doch die süßlichen Noten der vielen auf dem Markt befindlichen Kürbissorten lassen es bereits erahnen: der Kürbis gehört botanisch zum Beerenobst.
Und so ist es nicht verwunderlich, dass auch in punkto Kuchen der Kürbis in herzhaften Tartes ebenso brilliert wie in süßen Kuchen. In salzigen Quiches schmeckt er zum Beispiel hervorragend in Kombination mit Schinken oder mit Käse und Tomaten. Süße feste Kuchen, Muffins und selbst Christstollen werden durch die Zugabe von Kürbissen besonders saftig. Dazu werden die orangefarbenen Schwergewichte nach dem Schälen entweder gerieben oder gekocht und dann püriert.

Quelle: http://www.deutsches-obst-und-gemuese.de/detail+M57484eedf38.html

Mirabellen Tarte

August 10, 2011 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Kuchen & Torten, Saisonales

 

In diesem Jahr biegen sich die Obstbäume unter ihren Früchten. Zeit diverse Rezepte auszuprobieren. Angefangen haben wir mit Mirabellen Tarte.

Zutaten:

Für den Boden:
220 g Mehl
150 g Butter
75 g Zucker

Für den Guss:
300 g fettarmer Naturjoghurt
50 g Zucker (bei reifen Früchten, bei eher unreifen Früchten auch gerne die doppelte Menge)
1 Vanilleschote
1 Tl geriebene Zitronenschale

800 g Früchte für den Belag

Zubereitung:

1. Das Mehl auf eine saubere Arbeitsfläche sieben. Eine kleine Mulde ins Mehl drücken, den Zucker und das Ei hineingeben. Butter (Zimmertemperatur) in kleine Würfel schneiden und an den Rand setzen. Nun das Ganze vom Rand her zur Mitte gut verkneten, bis man eine geschmeidige Kugel erhält. Die Teigkugel in Frischhaltefolie einschlagen und 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

2. Den Ofen auf 180 Grad vorheizen, Umluft auf 160 Grad.

3. Aus dem Naturjoghurt, dem Zucker und der Zitronenschale den Guss anrühren und mit dem Mark einer Vanilleschote verfeinern.

4. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen, ausrollen und in eine Tarte-Form* (Durchmesser 28 cm) legen, dabei den Rand 1 cm hoch verkleiden. Mit einer Gabel mehrmals in den Teig stechen. Teig auf der untersten Schiene des Backofens 15 Minuten vorbacken.

5. Mirabellen waschen und entsteinen.

6. Die Mirabellen auf den vorgebackenen Teig geben und mit dem Guss bedecken. Das Ganze bei 180 Grad (Umluft 160 Grad) 40 Minuten lang backen lassen, bis die Mirabellen leicht karamellisiert sind und der Guss gestockt.

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Ich habe zum Backen eine wunderbare Tarte-Form aus der Serie Ceramicplus von Villeroy & Boch genommen. Diese Formen sind durch die zum Geschirr passenden Dekore nicht nur wunderschön, sondern vor allem super praktisch. Kein Einfetten, kein Backpapier, nichts. Der Kuchen lässt sich sehr gut aus der Form lösen, und die Form sich anschließend auch einfach reinigen. Für mich das perfekte Geschirr zum Backen. Neben der Tarte-Form habe ich auch noch eine Auflaufform im Einsatz, die sich auch gut für alle Arten von Crumbles eignet. Beide Formen würde ich nie wieder hergeben.