Meine Lieblings-Weihnachtsplätzchen – nachgeliefert :-)

Dezember 20, 2012 in Allgemeines, Eure Rezepte, Saisonales, Weihnachtsplätzchen

Die Zwillinge Noah und Helena backen mit Mama und Oma Spritzgebäck© Maria Pesch

Die Zwillinge Noah und Helena backen Spritzgebäck mit Mama und Oma
© Maria Pesch

In unserer Reihe Meine Lieblings-Weihnachtsplätzchen hat unsere Kollegin Maria Pesch noch Rezepte “nachgeliefert”, z. B.

…für ihr Spritzgebäck, das sie diesmal mit ihrer Tochter und den Zwillingen Noah und Helena gebacken hat:

Spritzgebäck
250 g Butter
200 g Zucker
3 Päckchen Vanillinzucker
3 Eier (2 ganze, 1 Eigelb)
150 g gemahlene Nüsse oder Kokosflocken
500 g Mehl
1 Teelöffel Backpulver

Aus den Zutaten einen Teig herstellen, diesen kühl stellen und später zu Spritzgebäck verarbeiten.

…und für ihre köstlichen Mokkaplätzchen:

Mokkaplätzchen
250 g Butter oder Margarine
180 g Zucker
2 Eier
schaumig rühren

120 g gemahlene Haselnüsse
2 Päckchen Vanillinzucker
4 Esslöffel löslicher Kaffee
250 g Mehl
> mischen und unter die Masse heben.

Mit einem Teelöffel kleine Häufchen auf ein Backblech setzen und abbacken (ca. 10 Minuten, mit Schokoladenglasur bestreichen und je einer Mokkabohne verzieren).

 

Weihnachtsbäume selber schlagen – gewusst wo

Dezember 12, 2012 in Allgemeines, Kurioses & Netzfundstücke

 

© somenski – Fotolia.com

 

 

Regional erzeugte, frische Weihnachtsbäume liegen derzeit voll im Trend. Rund 450 Anbieter von Christbäumen aus der Umgebung, auch zum selbst schlagen, sind in den Christbaum-Maps von Proplanta verzeichnet.

 

Der Weihnachtsbaumverkauf ist derzeit bereits in vollem Gange. Auch in diesem Jahr ist die Nordmanntanne der Verkaufsschlager, teilt das Agrar-Informationszentrum Proplanta mit. Rund 89 Prozent der Bäume stammten im Vorjahr aus heimischer Produktion. Über 450 Anbieter von Weihnachtsbäumen aus der Umgebung und zum selbst Fällen sind in den Christbaum-Maps von Proplanta zu finden.

Tipps zum Christbaumkauf

Verschiedene Faktoren entscheiden darüber, wie lange der Christbaum in voller Pracht stehen bleiben kann. Bäume aus den nördlichen Nachbarländern haben weite Transportwege hinter sich und werden ab Ende Oktober eingeschlagen. Die Haltbarkeit ist daher oft kürzer und auch die Umweltbilanz ungünstiger als bei einheimischer Ware. Proplanta rät daher zum Kauf einheimischer Weihnachtsbäume, die bei vielen Forstämtern direkt im Wald oder bei regionalen Anbietern ab Hof gekauft oder sogar selbst geschlagen werden können. Dann weiß der Käufer, woher sein Baum stammt und dass er frisch ist. Rund 450 Anbieter sind in den Christbaum-Maps von Proplanta jeweils mit genauem Standort und Kontaktdaten verzeichnet.

Weihnachtsbäume preisgünstig selbst schlagen

In dieser Saison meldet der Bundesverband der Weihnachtsbaum- und Schnittgrünerzeuger Preise von etwa 16 bis 22,50 Euro pro laufendem Meter Nordmanntanne, rund 9 bis 12 Euro für den Meter Blaufichte und 5 bis 7 Euro für den Meter Fichte. Damit sind die durchschnittlichen Weihnachtsbaumpreise in diesem Jahr nicht wesentlich gestiegen. Sparmöglichkeiten bieten jedoch viele Landwirte und Forstbesitzer, bei denen Weihnachtsbäume zum günstigen Preis selbst geschlagen werden können. Angebote sind auf der Christbaum-Map „Weihnachtsbäume selber schlagen“ gelistet.

Auch Bäume direkt vom Erzeuger aus der Region sind in der Regel nicht nur frisch, sondern auch preiswert. Einen Überblick über die Anbieter gibt Christbaum-Map „Weihnachtsbäume aus der Region“.

So bleibt der Baum länger frisch

Hinauszögern lässt sich das Nadeln der Bäume, wenn man einige Tipps beherzigt. Nach dem Kauf sollte der Baum langsam an wärmere Raumtemperaturen gewöhnt werden. Bis kurz vor dem Fest steht er am besten in einem kühlen Raum in einem Eimer mit Wasser. Das Transportnetz sollte dabei entfernt werden. Wird der Baum schließlich ins Zimmer geholt, kürzt man mit einer Säge den Stamm ein wenig, damit er das Wasser besser aufnehmen kann. Anschließend steht er am besten in einem Christbaumständer mit Wasserdepot. Ein Zusatz von Zucker oder Frischhaltemitteln zum Wasser ist dabei nicht notwendig. Die Nähe von Heizkörpern sollte allerdings gemieden werden.

Die Baumarten – eine Entscheidungshilfe

Die Nordmanntanne (Abies nordmanniana) zählt seit einiger Zeit zu den beliebtesten Christbäumen und hatte 2011 einen Marktanteil von 72 Prozent. Sie braucht rund 10 Jahre, um Zimmerhöhe zu erreichen. Daher ist sie mit Abstand der teuerste Christbaum. Sie stammt aus dem westlichen Kaukasus und der Nordosttürkei, in Mitteleuropa wird sie praktisch nur als Weihnachtsbaumkultur angebaut. Sie zeichnet sich durch kräftiges Grün, weiche, nicht stechende Nadeln, eine gleichmäßige Wuchsform und vor allem durch ihre hohe Nadelfestigkeit aus.

Die Blau-Fichte oder Stech-Fichte (Picea pungens) stammt aus Nordamerika und verzeichnet einen Marktanteil von 13 Prozent. Sie wurde nach ihren blau schimmernden, stark stechenden Nadeln benannt. Sie hat eine mittlere Haltbarkeit, preislich liegt sie unter der Nordmanntanne. Ihre starken, gleichmäßigen Äste lässt sie besonders für schweren Baumschmuck und echte Kerzen geeignet erscheinen.

Die Douglasie (Pseudotsuga menziesii) ist im Westen Nordamerikas heimisch und wurde im 18. Jahrhundert in Mitteleuropa eingeführt. Sie hat weiche, dünne Nadeln mit intensivem Zitrus-Duft. Aufgrund ihrer dünnen, biegsamen Zweige ist sie eher für leichten Baumschmuck geeignet. Ihre Haltbarkeit ist etwa mit der der Blaufichte zu vergleichen, preislich ist sie etwas günstiger als diese.

Die Amerikanische Rotfichte (Picea rubens) ist der preiswerteste Weihnachtsbaum, Ihr Marktanteil liegt bei 9 Prozent. Sie hat jedoch von allen Arten auch die geringste Haltbarkeit. Bereits nach wenigen Tagen in warmen Räumen nadelt sie schon. Daher sollte sie erst kurz vor dem Fest geschlagen werden. Ihre Nadeln sind dunkelgrün und nur mäßig stechend.

Die Edeltanne (Abies nobilis bzw. A. procera) kommt ebenfalls aus Nordamerika. Sie liegt etwa auf dem gleichen Preisniveau wie die Nordmanntanne, hat jedoch lediglich einen Marktanteil von 2 Prozent. Ihre weichen, blaugrünen Nadeln duften intensiv nach Orangen und sind lange haltbar. Den Geruch kann man noch verstärken, indem man die am Stamm befindlichen Harztaschen mit einer Nadel aufsticht. Allerdings ist ihr Wuchs eher ungleichmäßig.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra), heimisch im südlichen Europa, ist vor allem in Berlin und im Osten Deutschlands ein beliebter Weihnachtsbaum, da andere Nadelbäume auf den sandigen Böden im Nordosten des Landes schlecht gedeihen. Ihre langen, dunkelgrünen Nadeln sind im Zimmer über Wochen haltbar. Der Marktanteil liegt insgesamt bei 2 Prozent.

Die Weißtanne (Abies alba), als einheimische Baumart ursprünglich der „klassische Weihnachtsbaum“, sollte man aus ökologischen Gründen nicht kaufen. Sie steht auf der Roten Liste der bedrohten Pflanzenarten.

 

Weihnachtliche Waffel-Variationen

Dezember 10, 2012 in Allgemeines, Saisonales, Variationen

© Reena – Fotolia.de

 

Brüsseler Waffeln für sich sind bereits ein Genuss, Puderzucker, Obst oder Schokolade setzen dem süßen Gebäck die Krone auf.
Aber auch der Waffelteig kann im Handumdrehen verfeinert werden.

1. Tipp
Brüsseler Waffeln mit Zimt und Nüssen
Sie benötigen:
1 Packung Backmischung Brüsseler Waffeln
1 TL Zimt
2 gehäufte EL Nüsse (nach Wahl)
Zubereitung:
Bereiten Sie den Teig wie auf der Packung beschrieben zu.
Dann geben Sie noch 1 TL Zimt und 2 gehäufte EL Nüsse (nach Wahl) dazu.
Verrühren Sie die Zutaten unter den Teig und backen die Waffeln wie gewohnt.

2. TippBrüsseler Waffeln mit Zimt und ÄpfelnSie benötigen:1 Packung Backmischung Brüsseler Waffeln1 TL Zimt1 großen säuerlichen Apfel (klein geschnitten)Zubereitung:Bereiten Sie den Teig wie auf der Packung beschrieben zu.Fügen Sie noch 1 TL Zimt und 1 großen säuerlichen Apfel (klein geschnitten) dazu.Nachdem Sie die Zutaten gut verrührt haben, können Sie die Waffeln wie gewohnt backen.Sie werden überrascht sein, wie lecker die weihnachtlichen Waffel-Variationen sind.

Weihnachtliche Cakepops

November 30, 2012 in Cakepops, Cupcakes, Muffins & Co, Saisonales

Also ich mag an Weihnachten Schneeflocken und Kerzenschein. Den Duft von Gebackenem, den Geschmack von Zimt und Lebkuchen. Es stellte sich also die Frage, was eine Weihnachts-Cakefactory so zaubern könnte. Als bekennender Cakepops-Junkie war die Entscheidung dann aber doch noch schnell getroffen: weihnachtliche Cakepops mit Lebkuchengeschmack.

Oooh, es klang traumhaft in meinen Ohren. Einfach das Grundrezept, das ihr hier findet, um ein Tütchen Lebkuchengewürz ergänzen, Candy Melts schmelzen, Zuckerstreusel und Smarties in Position bringen und die Cakepops nach Belieben formen & dekorieren. Hier sind meine Weihnachtspops:

1. Lebkuchen-Cakepops “Weihnachten”

Lebkuchen-Cakepops “Weihnachten”
© Backschwester Vicky

  2. Oreo-Pops “Lebkuchenmann”

Neben den Cakepops habe ich außerdem Oreo-Pops in das Päckchen gepackt. Die sind wirklich super leicht zu machen. Einfach einen Oreo-Keks auf ein schmales Holzstäbchen stecken und in Haselnusskuvertüre tauchen. Dann habe ich mini Marshmallows halbiert und als Wangen platziert. Mit schwarzen und weißen Candy Melts werden die Details gezeichnet und fertig sind die Oreo-Pops!

Oreo-Pops “Lebkuchenmann”
© Backschwester Vicky

3. Macarons

Und außerdem gab es noch Weihnachts-Macarons. Dazu gibt es jetzt nur Fotos, da die Entstehungsgeschichte einen eigenen kleinen Blogeintrag wert ist.

Weihnachts-Macarons
© Backschwester Vicky

Nuss-oder Mandel Makronen

Oktober 25, 2012 in Allgemeines, Saisonales

Auch wenn die Adventszeit noch nicht da ist, der Wunsch einer Blogleserin nach einem Rezept für Nussmakronen ist uns natürlich Befehl und deswegen haben wir für sie und für euch alle das folgende Rezept kreiert:

 

Zutaten Nuss-oder Mandel Makronen

  • 250g gemahlene, leicht geröstete Nüsse (oder Mandeln)
  • 4 Eiweiße
  • 125g Zucker
  • 125g Puderzucker (sieben)
  • 1 Teel. Zitronensaft,
  • je nach Geschmack: 30g fein gehacktes Zitronat, Messerspitze Zimt

Die Eiweiße mit dem Zucker zu standfestem Schnee schlagen, den Puderzucker und die restlichen Zutaten unterheben,

ca 10 Minuten ruhen lassen.

Die Masse mit Dressierbeutel oder Löffel auf Backoblaten portionieren.

Bei 130°C Umluft oder 150°C Ober-Unterhitze ca 30 Minuten backen.

 

Frohe Weihnachten

Dezember 23, 2011 in Allgemeines

Tannenförmchen

© Thomas Francois – Fotolia.com

Seit vielen Jahren ist es gute Tradition unseres Hauses, statt Geschenke zu kaufen (und nie zu wissen, ob man den Geschmack des Beschenkten wirklich trifft mit Wein, Dekoartikeln, Fresspaketen uvm) das Geld zu spenden und unserer Karte ein klitzekleines Symbol verbunden mit einer Erklärung zu schicken. In diesem Jahr verschenkten wir einen kleinen Tannenbaum-Ausstecher und schrieben dazu:

Diesmal möchten wir Sie entführen in die Zeit Ihrer Kindheit – als Sie mit Mutter oder Großmutter Weihnachtsplätzchen ausstechen durften. Lassen Sie sich vom Zauber der Erinnerungen berühren: Es duftete herrlich nach Zimt, Anis, Kardamom und Nelken. Ab und zu stibitzten Sie heimlich von dem leckeren Teig. Voller Ungeduld warteten Sie auf Heiligabend, den liebevoll geschmückten Weihnachtsbaum und die Geschenke…

Der Ausstecher in Form einer Tanne soll Sie durch das Jahr 2012 begleiten – als Symbol an diese schönen Erinnerungen, aber auch als Symbol des Lebens in der Strenge und Dunkelheit des Winters. Und als Sinnbild der Stärke und Schutz vor bösen Geistern, beides Fähigkeiten, die Hildegard von Bingen der Tanne zugeschrieben hat.

In diesem Jahr geht unsere Spende wieder an die Wärmestube Saarbrücken e.V., die Ökumenische Wärmestubb Neunkirchen und an den Kinder-Hospizdienst Saar, die sich um Wohnungslose und um Kinder kümmern, die Stärke und Schutz besonders nötig haben.

Wir wünschen allen unseren treuen Leserinnen und Lesern: Frohe Weihnachten und ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Ingwer in der Vorweihnachtszeit – Vielseitige Knolle

Dezember 1, 2011 in Allgemeines, Rohstoffe & Zutaten

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Foto: aid

In der Weihnachtsbäckerei darf Ingwer nicht fehlen. Die fruchtig-scharfe Knolle verfeinert Plätzchen, Lebkuchen oder Spekulatius und sorgt mit ihrem Duft für vorweihnachtliche Stimmung. Auch in Sirup eingelegte Ingwerstücke, sogenannte Ingwerpflaumen, sind eine beliebte Leckerei. Ein Adventsklassiker ist saftiges Früchtebrot mit Feigen, Datteln, Rosinen, gehackten Mandeln und frischem Ingwer. Das würzige Aroma der Knolle harmoniert aber auch zu pikanten Speisen wie einer Möhren-Birnen-Suppe oder einem weihnachtlichen Sauerbraten mit Rosinen. Ingwer ist eine schilfartige Pflanze, die überwiegend in Indien und China angebaut wird. Als Speicherorgan werden unter der Erde Knollen (Rhizome) gebildet. Sie sehen zwar aus wie Wurzeln, sind aber verdickte Sprossachsen – also die Verbindungen zwischen Wurzel und Blättern – und dienen der Pflanze zur Speicherung von Nährstoffen. Ingwer regt den Appetit an und fördert die Verdauung. In der kalten Jahreszeit wärmt die exotische Knolle von innen und soll Erkältungen vorbeugen. Für heißen Ingwertee wird ein daumengroßes Stück Knolle geschält, in dünne Scheiben geschnitten und mit einer Tasse kochendem Wasser übergossen. Nach 10 bis 15 Minuten kann man das Getränk mit etwas Honig und Zitronensaft abschmecken und genießen. Achten Sie beim Einkauf auf qualitativ hochwertige Knollen, die an einer festen, glatten und glänzenden Haut zu erkennen sind. Zum Backen ist gemahlener Ingwer am besten geeignet.

Heike Kreutz, www.aid.de

Christstollen, Panettone und Co.

November 14, 2011 in Allgemeines, Backen rund um den Globus, Kuchen & Torten, Saisonales

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Christstollen, Panettone und Co. – Europäische Weihnachtskuchen

Die diesjährige Weihnachtsausstellung des Museums der Brotkultur in Ulm wird am ersten Adventsonntag, dem 27. November 201 1, um 11 Uhr in festlichem Rahmen mit Punsch und Kuchenprobe eröffnet.

Zum Weihnachtsfest gehören ungezählte Kleingebäcke, aber auch eine beachtliche Vielfalt an Kuchen, die von einer festlichen Tafel nicht wegzudenken sind. Die Ausstellung bietet einen Überblick über die verschiedenen europäischen Weihnachtskuchen, erzählt und hinterfragt die Geschichten einiger ausgewählter Gebäcke. Neben den Kuchen selbst, ihren Zutaten und Rezepten wird gezeigt, wie es möglich ist, sie für einen Weltmarkt herzustellen und zu vertreiben.

Christstollen
Das vielleicht bekannteste und älteste deutsche Weihnachtsgebäck ist der Christstollen, insbesondere der als eigene Marke geschützte „Dresdner Stollen“. Ursprünglich ein Fastengebäck, enthält er heut große Mengen Butter und Trockenfrüchte. Seine Form soll an das in Windeln gewickelte Christkind erinnern.

Dreikönigskuchen
Als Kranz, Blüte oder flacher Kuchen begegnet der Dreikönigskuchen uns vor allem in der Schweiz, Frankreich, Spanien und Portugal. Wie sein Name sagt, wird er traditionell zum Dreikönigsfest gegessen. Eine im Kuchen versteckte Bohne oder kleine Figur macht den Finder zum König / zur Königin, der / die an diesem Tag im Kreis der Familie „regieren“ darf.

Panettone
Die Mailänder Kuchenspezialität mit kandierten Früchten findet sich längst nicht mehr nur in Italien. Schon zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die kuppelförmigen Kuchen industriell gefertigt und in den typischen hohen Kartons verkauft. Firmennamen  wie Motta oder Alemagna sind deshalb fast gleichbedeutend mit dem Begriff Panettone.

Plum Pudding
Hinter verschiedenen Bezeichnungen verbirgt sich ein Kuchen, der eigentlich keiner ist, denn er wird nicht gebacken, sondern wie ein Serviettenkloß gekocht. Neben den süßen Puddings, die reichlich Trockenfrüchte enthalten, sind auch eher herzhafte Varianten üblich. Bei einem sehr britischen Weihnachtsessen darf der Christmas Pudding keinesfalls fehlen.

Früchtebrot
Eine regionale Spezialität, die in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Namen trägt. Die Bezeichnungen Birnen-, Kletzten- oder Hutzelbrot leiten sich jedoch allesamt von den darin enthaltenen Dörrbirnen (alemannisch: Hutzel bzw. bairisch-österreichisch: Kletzen) ab.

Die Ausstellung wird bis Sonntag, den 15. Januar 2012 im Museum der Brotkultur zu sehen sein. Eine öffentliche Führung findet im Rahmen der monatlichen Sonntagsführung am
11. Dezember 2011 um 15 Uhr statt.

Museum der Brotkultur
Salzstadelgasse 10
89073 Ulm
Telefon: 0731 – 69955
email: info@museum-brotkultur.de

Öffnungszeiten:
Täglich 10 bis 17 Uhr
Hinweis auf Schließtage

Eintrittspreise:
Erwachsene: 3,50 €
Ermäßigt mit Ausweis: 2,50 €

„Kekse, Kanehl & Koriander!“

November 7, 2011 in Allgemeines

Kekse, Kanehl und Koriander

Ist es wirklich schon wieder soweit?

Vom 1. November bis zum 31. Dezember 2011 dreht sich im Gewürzmuseum in Hamburg alles um:

„Kekse, Kanehl & Koriander!“

Wir geben würzige Tipps aus der Weihnachtsbäckerei.

Übrigens: das Wort „Plätzchen“ kommt tatsächlich von „Platz“.

Seit dem 15. Jahrhundert steht das Wort nicht nur für „breite öffentliche Straße“, sondern auch für „flach geformter Kuchen“.

Als Zucker und Gewürze noch fast so wertvoll waren wie Gold und Edelsteine, gab es Plätzchen nur in der Weihnachtszeit. Obwohl beides seit Mitte des 19.Jahrhunderts für „Jedermann“ erschwinglich ist, gelten „Plätzchen“ auch heute noch als etwas ganz Besonderes und werden gerne zu Weihnachten gebacken und verschenkt.

Am 12.11.2011 und am 26.11.2011 zieht dann wieder der einmalig köstliche Duft von Zimtsternen und anderen Spezereien durch die Speicherstadt, wenn der Hamburger Keksbäcker Jürgen Tandetzki im Museum backt und unsere Besucher in so manches Backgeheimnis einweiht. Natürlich darf auch probiert werden!

Am 03.12.2011 und am 10.12.2011 weiht Adolf Andersen, einer der 10 besten Konditoren Europas, die Gäste des Gewürzmuseums in die Herstellung feinster Weihnachtsschokoladen ein. Probieren ausdrücklich erwünscht!

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Spicy’s Gewürzmuseum GmbH
Am Sandtorkai 32
20457 Hamburg

Telefon: 040/367989

Geöffnet: Dienstag bis Sonntag von 10.00 h bis 17.00 h
(Von Juli bis Oktober auch montags geöffnet).

Eintritt Erwachsene € 3,50 inkl. 1 Tüte Pfeffer
Kinder bis 11 Jahre € 1,50 inkl. 1 Tüte Gummibärchen

http://www.spicys.de/

Glühwein-Muffins

Dezember 7, 2010 in Allgemeines, Cupcakes, Muffins & Co, Variationen

Glühwein-Muffins

©Juchem

Ein ganz wunderbares Rezept für die Weihnachtszeit. In der kalten Jahreszeit wärmt man sich am liebsten mit einem heißen Getränk. Jetzt gibt es auf allen Weihnachtsmärkten verschiedene Sorten Glühwein und wir haben uns passend dazu eine Variation der Schokoladen-Muffins ausgedacht.
Mit der Backmischung für Schokoladen-Muffins sind ganz schnell weihnachtliche Glühwein-Muffins gebacken und Sie können Ihren Besuch damit überraschen.

Sie benötigen dazu:
1 Backmischung Schokoladen-Muffins
1 TL Zimt
125 ml Glühwein

Und so geht es:
Rühren Sie die Backmischung wie auf der Packung beschrieben an.
Geben Sie noch 1 TL Zimt zu der Backmischung dazu.
Statt mit Milch rühren Sie ganz einfach den Teig mit 125 ml Glühwein an.

Fertig ist der Teig für die Glühwein-Muffins.
Gebacken werden sie wie auf der Packung beschrieben und wenn sie abgekühlt sind, können Sie diese Leckerei zusammen mit Ihrer Familie oder Ihren Freunden genießen.

Tipp:
Wenn Sie wollen können Sie auch statt Glühwein einfach Rotwein nehmen und statt Zimt Lebkuchengewürz. Diese Variante schmeckt auch sehr gut.

Viel Spaß beim Ausprobieren.

Den Muffin haben wir fotografiert auf einem Teller aus der Serie Bakery Delight von Villeroy & Boch.