Heute hat mir meine Freundin Irina ihre Gedanken zu meinem letzten Blogpost geschrieben. Sie ist begeisterte Köchin und Bäckerin und backt die tollsten Brote (und das liegt nicht nur am guten Saarlandmehl :-).  Wenn ihr auf Instagram seid, folgt ihr doch unter i_xx_leb.

Hier ihr Beitrag:


Dieser Tage schrieb Backschwester Andrea darüber, was man mit den ganzen Eigelben und Eiweißen machen soll/kann, die beim Plätzchen backen übrig bleiben. Es waren wirklich gute und intelligent ausgewählte Rezepte dabei, denn für so gut wie jedes Eiweiß-übrig-bleib-Rezept gab es ein Rezept für übrig gebliebenes Eigelb.

Eine Frage, die mich aber viel eher umtreibt, ist die, was ich mit den ganzen leckeren Plätzchen machen soll. Ich meine, ich habe keine Kollegen, die ich ‘füttern’ kann und eine Großfamilie habe ich auch nicht im Rücken – obwohl Sohnkind (fr)isst, als ob er für die Nahrungsaufnahme von Fünflingen zuständig wäre. Also, was tun. Nicht mehr backen vielleicht? Ganz schlechte Idee, denn backen macht Spaß, ist Therapie, macht glücklich, etc., wie man den ganzen Hashtags auf Instagram entnehmen kann. Ich poste wohl unter dem Hashtag ‘selberessenmachfett’. Nein, kleiner Scherz, aber ich überlege, es zu tun.

Wie dem auch sei, ich brauche Abnehmer. Für Kekse. Solche, die nicht abnehmen wollen, müssen, oder die gerade dabei sind, abzunehmen. So wie ich. Schwierig. Man kann ja nicht ständig die Nachbarschaft abklappern und mit seinen Naschereien hausieren gehen. Ok, meine Nachbarn freut es, aber ich komme mir auf Dauer etwas blöd vor. Als ob ich mich einschleimen wollte und außerdem will ich jeden Tag backen. Mindestens drei Sorten.

In letzter Zeit denke ich über folgendes nach: Es gibt so viele ältere Menschen, die gerne selbstgebackene Weihnachtsplätzchen hätten, die aber nicht mehr backen können oder die sagen, dass es sich für eine Einzelperson nicht lohnt, den Backofen anzumachen. Genau hier müsste man ansetzen und sich ein paar Adressen besorgen. Vielleicht im Pfarrbüro. Oder bei der Caritas, AWO o. ä. Vielleicht bei diversen Pflegefirmen, obwohl ich mal schätze, dass die keine Adressen rausgeben dürfen. Wie gesagt, schwieriges Thema, obwohl die Lösung so einfach scheint.

Uuuupsi, ich muss in die Küchen, das Backblech wenden … meine Güte, wie das duftet. Mir läuft das Wasser im Munde zusammen. Backen macht Spaß, ist Therapie, macht glücklich … In diesem Sinne, frohes schaffen.

 

Irina

Merken