In der vorletzten Woche haben wir  Das Blütenkochbuch verlost.

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinnerin Hanna, die sich über ihr wunderbares Exemplar freuen darf. Und für alle, die nicht gewonnen haben, haben wir ein kleines Trostpflaster. Eins der leckeren Rezepte aus dem Buch. Wie das Fliedergelee hergestellt wird, das habe ich euch schon in der letzten Woche verraten, und hier kommt nun eine Möglichkeit, wie man es auf’s Köstlichste einsetzen kann:

Fliederplätzchen mit weißem Pfeffer

Weißer Pfeffer und Flieder sind die Stars bei diesen Plätzchen, beide von delikatem Aroma, der eine scharf, der andere blumig. Der Teig ist buttrig und mürbe, Aromen und Konsistenz verbinden sich zu einem äußerst sinnlichen Erlebnis. Und bitte Mucksmäuschenstille beim Genießen. Ergibt 18 Plätzchen.

Zutaten:

Plätzchen

  • 30 g Puderzucker
  • 60 g Mehl
  • 3 EL Maisstärke
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • 6 EL  kalte Butter
  • ¼ TL reiner Vanilleextrakt, ersatzweise
  • gemahlene Vanille
  • ¾ TL gemahlener weißer Pfeffer

Garnitur

Foto: Frech Verlag

Foto: Frech Verlag

 

Zubereitung

1. Den Ofen auf 190 °C vorheizen und zwei Bleche mit Backpapier auslegen.
2. Sämtliche Zutaten für den Plätzchenteig mit dem Handmixer bei mittlerer bis hoher
Geschwindigkeit in etwa 4 Minuten zu einem groben, klebrigen Teig verkneten.
3. Esslöffelweise in Abständen von 4 cm Plätzchen auf die vorbereiteten Bleche setzen und
8–10 Minuten backen, bis sie sich am Rand goldgelb zu färben beginnen. Mit dem Löffelrücken
jeweils eine kleine Mulde hineindrücken und weitere 2 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.
4. Die Bleche zum Abkühlen auf ein Gitter stellen. Die Plätzchen mit je 1 TL Fliederkonfitüre
füllen. Ungefüllt halten sie sich luftdicht verschlossen 10 Tage. Gefüllt sollte man sie innerhalb
von 1 Tag verbrauchen.

Foto: Frechverlag

Foto: Frechverlag

 

Gefüllte Blütenplätzchen

Dieses Rezept lässt sich auch mit Veilchen-, Rosen- oder Löwenzahnkonfitüre umsetzen.
Andere Teigsorten kommen ebenfalls in Frage – Erdnussbutter passt gut zu Löwenzahn-, Schokolade zu Rosenkonfitüre und einfacher Mürbteig (wie auf Seite 117) lässt sich mit fast allem kombinieren.

Danke schön
Vielen Dank an den Frech Verlag, der uns das Buch zur Verfügung gestellt hat, und mit dessen Genehmigung wir das Rezept und die Fotos veröffentlicht haben.

Eine PDF des Rezepts findet ihr hier. Ich rate statt der angebenen 170 g Butter nur max. 100 g Butter zu benutzen. Für das Rezept klickt ihr bitte frechverlag_BS 7375_Anleitung_S.109