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Letzte Woche habe ich meiner Freundin Eva ein Kompliment gemacht, weil ihre Haare so toll aussehen. Und was gibt sie mir zur Antwort? Die hab ich mit Roggenmehl gewaschen! Ich glaube, ich hab geguckt wie die sprichwörtliche Kuh, wenn es donnert. Und dann dachte ich, sie nimmt mich auf den Arm. Aber nein, Eva meinte es ernst. Sie macht das schon seit ein paar Wochen und ist echt begeistert von der Methode.
Wie populär diese Methode ist, habe ich gemerkt als ich bei YouTube Roggenmehl eingegeben wollte.
Ist es zu fassen? Noch bevor ich das Wort Roggen überhaupt ausschreiben konnte werden mir schon die Stichworte geliefert. Und man sollte ja meinen, dass das Thema Haare unter ferner liefen kommt, aber nein es kommt noch vor Roggenbrot. Echt krass. Hier das Video einer Anwenderin, die wirklich wirklich begeistert ist von der Methode (und deren Haare echt total schön sind…)
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Wenn man in das Thema weiter eintaucht ;-), merkt man, dass Haare waschen ohne Shampoo eine ganze Bewegung ist, die sich no poo nennt. Und dass Haare mit den ungewöhnlichsten Sachen gewaschen werden können, mit Natron, mit Apfelessig und und und.
Falls euch das Thema interessiert, hier ist noch das how to Video
Und klar, dass wir euch auch gerne mit dem passenden Roggenmehl aus der eigenen Mühle versorgen. Meine Freundin Eva hat es mit unserem Mehl versucht und kann bestätigen, dass es Shampooersatz-tauglich ist.
Anfangs ist das schon eine Umgewöhnung – das Mehl-„Shampoo“ muss vor der Anwendung erst einmal angerührt werden und schäumt beim Auftragen nicht. Allerdings werden die Haare nach einer kurzen Umgewöhnungszeit davon total weich und glänzend (vor allem mit einer anschliessenden Apfelessig-Spülung). Kann ich nur weiterempfehlen!