Im Teil 1 habe ich euch erzählt wie ich dazu kam, diesen exotischen, mit asiatischen Pflanzen gewürzten Kuchen zu versuchen und was alles dabei schief lief.
In diesem Teil soll es nun ausschließlich darum gehen, wie man es richtig anstellt. Der Kuchen ist es nämlich wert, dass man ihn versucht.
Zutaten
In der Reihenfolge des Erscheinens 🙂
- 100 g Pandanblätter
- 1 Tasse Wasser
- 140 Mehl
- 1,5 TL Backpulver
- 4 Eigelb
- 70 g Zucker
- 75 g Öl
- 100 g Kokosmilch
- 6 Eiweiß
- 60 g Puderzucker
- 1 Prise Salz
- 1 TL Weinstein (reiner Weinstein, kein Weinsteinbackpulver)
Anleitung
Schritt 1- der Pandansaft:
- Die Pandanblätter waschen, in Stücke schneiden und in einem Mixer zusammen mit einer Tasse Wasser kleinhächseln. Die Masse entnehmen, in ein Mulltuch geben und auspressen. Den Saft auffagen und zur Seite stellen.
Schritt 2 - der Teig:
- Mehl und Backpulver mischen und sieben.
- Die Eigelbe mit dem Zucker zu einer cremigen Masse aufschlagen.
- Öl, Kokosmilch und 40 ml Pandansaft mischen. Viele nehmen noch fertigen Extrakt dazu, das sorgt für eine giftig grüne Farbe.
- Das gesiebte Mehl löffelweise unterheben.
Schritt 3 - der Eischnee:
- Das Eiweiß schlagen, den Weinstein zugeben und nach den Puderzucker dazugeben.
- Der Eischnee soll fest aber nicht total steif sein.
- Den Backofen auf 170 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
Schritt 4 - Teig und Eischnee mischen:
- Zuerst 1/3 des Eischnees unterheben, dann das 2. Drittel und dann den Rest.
- Die Schüssel mehrfach aufschlagen um die Luftblasen nach oben zu lassen.
- Den Teig in eine Chiffon Backform füllen, oder wenn ihr -wie ich- keine habt, tut es auch die gute alte Frankfurter Kranz Form.
- Und nein: nicht einfetten, nicht einsprühen. Nichts.
- Auch die Backform noch ein paar Mal fest aufklopfen.
Schritt 5 - das Backen:
- Den Kuchen auf der untersten Schiene einschieben.
- Die meisten Rezepte die ich gelesen habe raten dazu, den Kuchen nach 10 Minuten abzudecken, damit er nicht reißt. Kann man machen, muss man aber nicht.
- Den Kuchen bitte gut im Augen behalten. Nach 40 Minuten mit der Stäbchenprobe kontrollieren , ob er durch ist. Lieber ein bisschen zu lang im Ofen als zu kurz.
- Herausnehmen und die Form auf den Kopf stellen und das am Besten so, dass er von unten genug Luft bekommt um auszukühlen.
- 1 Stunde stehen lassen, dann den Kuchen vorsichtig vom Rand lösen und stürzen.
Wie der Kuchen schmeckt, kann ich euch leider nicht beschreiben. Er schmeckt einfach nicht wie etwas was man kennt. Aber der Geschmack und die Konsistenz sind wirklich so großartig, dass ich euch nur dringend empfehlen kann, ihn auszuprobieren.
Viele nützliche Tipps habe ich dem Blog „I eat I shoot I post“ von Dr Leslie Tay entnommen, der gleich 4 Rezepte miteinander vergleicht. Auch das Rezept von Beauty Mango fand ich sehr hilfreich.
Hier noch ein Video mit einer Kurzzusammenfassung.
Wenn ihr dieses Rezept ausprobiert, lasst es mich bitte wissen. Ich bin zu neugierig wie es bei euch klappt.
Mein Kuchen ist nach 50 Minuten Ofen zusammen gefallen und ich weiss Buch warum.