Warenkunde Getreide: Dinkel und Grünkern

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Warenkunde Getreide: Dinkel und Grünkern

Aus vollem Korn

©Aalang (www.wikipedia.de)

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Seit einigen Jahren erfreut sie sich aber wieder großer Beliebtheit. Vor allem in Süddeutschland und auch im Rheinland wird das Spelzgetreide wieder angebaut. Dinkelmehl zeichnet sich vor allem durch einen hohen Eiweiß- und Klebergehalt aus und bringt dadurch eine optimale Voraussetzung für Mehlspeisen und Gebäck mit. Nudelspeisen wie Spätzle aus Dinkelmehl binden das Wasser am besten und Backwaren mit einem hohen Dinkelanteil zeichnen sich durch einen besonders aromatisch-nussigen Geschmack sowie durch gute Frischhaltung aus.

Auch Grünkern, der halbreife Dinkel, ist vor allem in der schwäbischen Küche sehr beliebt. Die noch grünen Getreideähren des Dinkels werden nach der Ernte in so genannten Darren getrocknet, wodurch der Grünkern seine charakteristische, herzhaft-würzige Note erhält. Im Handel ist Grünkern als ganzes Korn, aber auch als Schrot, Grieß und Mehl erhältlich.

Alle Grünkernerzeugnisse sind als schmackhafte Suppeneinlage bekannt, lassen sich aber genauso gut für Aufläufe, Bratlinge und andere Speisen verwenden. Ein sehr einfaches und schmackhaftes Gericht ist eine bunte Grünkernsuppe: 60 Gramm Grünkerngrieß werden in etwas heißem Öl angeröstet. Feine Möhren- und Lauchstreifen (jeweils 75 Gramm) gibt man dazu und gießt das Ganze mit einem Liter Brühe auf. Die Suppe lässt man rund 20 Minuten bei schwacher Hitze kochen und bestreut sie zum Servieren mit fein gehackter Petersilie. Guten Appetit!

2018-10-15T13:54:10+00:0002.03.2011|Allgemeines, Rohstoffe & Zutaten|

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