Rhabarberkuchen

Sauer, sauer, sauer. Das ist das Erste, was mir zu Rhabarber einfällt. Und das Zweite: Dass ich dieses saure Gemüse wie kein anderes in Kuchen liebe und immer wieder neue Rezepte ausprobiere.

Und manchmal, ganz manchmal brauche ich dafür weder Google noch Instagram noch Pinterest, sondern nur den runden Geburtstag eines Freundes mit der dazugehörigen Kaffeetafel. Der Rhabarberkuchen lachte mich schon gleich derart an. Sahne auf Rhabarber und wenig Kuchen darunter, ein Traum.

Den ersten Bissen gegessen und sofort verliebt. Bis über beide Ohren und bis zum letzten Krümel. Der Kuchen war im besten Sinne des Wortes ein “Hausfrauenkuchen” ohne Schneckedenzjen und Chichi. Aber sooo lecker. Auf die Frage nach dem Rezept hat Monika es mir gleich diktiert. Ohne auch nur eine Sekunde nachzudenken. Wahrscheinlich hätte sie das für jeden der drei Kuchen gekonnt, die von ihr noch auf der Tafel standen.

Am nächsten Tag habe ich ihn direkt nachgebacken. Nicht ganz so perfekt wie ihrer, aber genauso lecker.

Rhabarberkuchen
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