Zum Geburtstag habe ich von meiner Tochter eine “To-Do-Liste” bekommen. Wirklich. Wobei nein, es stand “A Could Do List” auf dem Umschlag. Und die Liste hat auch gar keine unangenehmen Sachen aufgelistet. Im Gegenteil, es waren jede Menge toller Rezepte, die sie für mich in den letzten Wochen  gesammelt hat.

 

Da sie an meinem Geburtstag nicht zuhause war, habe ich eine WA bekommen:

 

Ist das nicht total süß? Ich hab mich wie ein kleines Mädchen gefühlt. So wie Lisa aus “Die Kinder aus Bullerbü” an ihrem siebten Geburtstag. Die muss ihr Geschenk nämlich auch erst suchen gehen.

 

Ich hab’ das Buch sehr geliebt. Das seht ihr ihm an, gell. Ich gehöre nämlich zu den Leuten, die immer die Schutzumschläge abmachen. Die heißen ja Schutzumschläge, deswegen schütze ich sie, damit sie keinen Schaden nehmen (ist noch jemand von euch so bescheuert wie ich?). Übrigens wollte ich als Kind auch immer Lisa heißen und dicke blonde Zöpfe haben. Hat aber leider nur für einen Kurzhaarschnitt gereicht und nur für einen Vornamen (das verzeihe ich meinen Eltern nie. Fünf Vornamen sollten es doch mindestens sein :-))

Aber ich schweife ab. Zurück zu Johannas Geschenk für mich. Im Umschlag waren die tollsten Rezepte und ungelogen, es war keins dabei, das ich nicht am liebsten sofort ausprobiert hätte. Wie es der Zufall oder die Fügung  wollte, hatte ich Stachelbeeren im Kühlschrank und so war sofort klar, welchen Kuchen ich anrühren würde.

Und weil er so köstlich war und ich ihn am nächsten Tag gleich noch ein zweites Mal gebacken habe, will ich ihn gerne mit euch teilen. Bitte, nehmt euch ein Stück vom Geburtstagskuchen.

Gooseberry Cake Muscovado Zucker Rührkuchen Stachelbeeren