Dessert Nachtisch Dessertwein England British

 

Das Rezept für Syllabub ist schon sehr sehr alt, von 1690 um genau zu sein. Faszinierend, oder? Da stelle ich mir direkt die Frage ob Mrs. Patmore, die Köchin von Downton Abbey, dies für ihre Herrschaft wohl auch das ein oder andere Mal zubereitet hat. Ich würde jede Wette eingehen, dass es so war.

Wie ich es gefunden habe? Könnt ihr euch noch an das Rhabarber Trifle von neulich erinnern? Auf der Suche nach den Original Zutaten für ein Trifle (das ich dann total auf den Kopf gestellt habe) bin ich über eine Zutat gestolpert, von der ich noch nie gehört hatte: Syllabub. Beim Aussprechen habe ich mir erst mal die Zunge verknotet. Aber es hört sich so lustig an und wie so oft, wenn etwas einen lustigen und ausgefallenen Namen hat, muss ich es genau deswegen ausprobieren.

Auf der Suche nach einem gescheiten Rezept für Syllabub bin ich dann nicht etwa in diesem Internetz fündig geworden, sondern ganz analog in einem englischen Backbuch: Great British Bakes – Forgotten treasures for modern bakers von Mary-Anne Boermans. Und dieses Backbuch ist wirklich ein Schatz, wenn man wie ich immer auf der Suche nach nicht alltäglichen Inspirationen ist.

Backbuch

Ich habe es übrigens in einer ganz gewöhnlichen Küche zubereitet, aber ich muss zugeben, mit diesem Dessert fühlte ich mich in den Salon von Downton Abbey versetzt. Und wenn ihr dieses Gefühl auch mal für den Preis eines selbst-zubereiteten Desserts haben möchtet, dann kann ich euch dieses wirklich ausgezeichnete Dessert ans Herz legen.

 

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