Die kuriosen Kreationen der Christine McConnell

Die kuriosen Kreationen der Christine McConnell

Kennt ihr Christine McConnell? Mir ist sie vor einigen Jahren auf Facebook aufgefallen. Dies war das erste Backwerk von ihr, an das ich mich erinnere. Waffelhörnchen mit Erdbeeren etwas ähm ungewöhnlich interpretiert.

 

 

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I decided to try making wafflecones from scratch. then this sorta happened…

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Sie ist Modell, Schauspielerin, Fotografin, Schneiderin und Bäckerin. Und all diese Talente verbindet sie auf herrliche Weise zu einem Gesamtkunstwerk.

 

2016 brachte sie ihr erstes Backbuch auf den Markt. Auf den ersten, flüchtigen Blick sieht es wie ein normales (amerikanisches) Backbuch aus den 50ern aus, aber der Frankenstein Kopf auf den Titel lässt schon erahnen, dass es ein nicht ganz so gewöhnliches Backbuch ist. Und der Titel ist auch gut gewählt:

Deceptive Desserts: A Lady’s Guide to Baking Bad

auf deutsch: „Trügerische Desserts: Die Anleitung einer Lady böses zu backen“.

Die kuriosen Kreationen der Christine McConnell

Am 12.1o.2018 ist nun auf Netflix eine Serie an den Start gegangen, die eine Mischung aus Backshow und Sitcom ist. In den Hauptrollen Christine McConnell und ihre liebreizenden Haustiere: ein Waschbär namens Rosi, ein mumifizierter Katzengott aus dem alten Ägypten mit Namen Rankle und der Werwolf Edgar. Zusammen bewohnen sie ein verwünschtes Herrenhaus, in dem die ungewöhnlichsten Gerichte und Backwerke auf den Tisch kommen.

Verantwortlich für die Show ist die Jim Henson Company, bekannt geworden durch die Muppets. Leider sind die Storys eher sehr dünn und gewollt, aber dennoch habe ich sie mir gerne angeschaut, weil ich total fasziniert mit, welche Monstrositäten und Kuriositäten Christine in den Sendungen so kocht und backt.

Einer meiner Favoriten ist ein täuschend echt aussehender Knochen (Folge 1), der innen aus einer dicken Salzstange besteht, die Knochenenden aus Erdnussbutterkugeln und der mit Schokolade überzogen wird.

Auch ihr verrücktes Haus backt sie in einer der Sendungen nach und der Detailreichtum macht einen echt sprachlos. Solche Backkunstwerke suchen wirklich ihresgleichen.

Solltet ihr Netflix abonniert haben, kann ich euch nur empfehlen schnellstens mal reinzuschauen, es lohnt sich. Christine verrät zwar keins ihrer Rezepte, aber gibt viele Tipps und Tricks, z.B. wie man Häuser aus Kuchen baut, Teeservice aus Schokolade kreiert oder einen lebensgroßen Waschbären auf den Tisch des Hauses bringt. Außerdem ist die ganze Serie ein Augenschmaus (was über die echt schwachen Stories hinwegtröstet, da ist definitiv noch viel Luft nach oben).

Ich wünsche euch viel Spaß beim Schauen, und natürlich interessiert es mich brennend, wie euch die Kunstwerke gefallen. Vielleicht ist ja die ein oder andere Inspiration für Halloween dabei.

Liebe Grüße

 

Andrea

 

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