Zu Ostern Festtagsbrote aus Hefeteig

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Zu Ostern Festtagsbrote aus Hefeteig

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(aid) – Kränze, Nester, Zöpfe, Brezeln, Hasen, Lämmer oder Küken – Motivgebäcke sind zu Ostern für viele Genießer ein Muss. Sie sind mit ein wenig Geduld unkompliziert zu backen und erfreuen sich vor allem morgens beim Oster-Frühstück großer Beliebtheit. Aus einem Grundrezept für süßen Hefeteig lassen sich die figürlichen Darstellungen der Fruchtbarkeits- und Glücks-Symbole am besten formen.

Man benötigt dafür ein Kilogramm Mehl, 40 bis 50 Gramm frische Hefe, 100 Gramm Zucker, 100 Gramm Butter, 325 Milliliter Milch, eine Prise Salz sowie ein Ei (Zimmertemperatur). 750 Gramm des Mehls gibt man zunächst in eine große Schüssel und formt in der Mitte eine Vertiefung. In die Mulde bröselt man die Hefe und fügt einen Teelöffel Zucker hinzu. Anschließend erwärmt man die Milch bis sie handwarm ist. Etwa die Hälfte gibt man in die Mulde und verrührt die Hefe mit der Milch und ein wenig Mehl. Den so genannten „Hefe-Vorteig“ muss man an einem warmen Ort etwa 10 bis 20 Minuten gehen lassen. Der Vorteig ist optimal, wenn er Blasen wirft.

Während der Teig geht, lässt man die Butter in dem Rest Milch langsam schmelzen. In den fertigen Vorteig gibt man das Milch-Butter-Gemisch, das Ei, Salz und Zucker dazu und knetet den Teig, bis er eine glatte Oberfläche hat. Der Hefeteig muss nun ein zweites Mal an einem warmen Ort rund 20 Minuten „gehen“. Wenn er sein Volumen nahezu verdoppelt hat, kann er geformt werden. Für einen Zopf teilt man die Teigmenge in drei gleich große Portionen und rollt sie zu gleich langen „Schlangen“. Die Stränge legt man nebeneinander, flechtet sie wie einen Zopf und drückt die Enden zusammen. Für einen Kranz oder ein Nest legt man einen rund ein Meter langen Zopf in Kreisform auf das gefettete Backblech.

Für Tiermotive ist es am einfachsten, sich eine Schablone aus Pappe auszuschneiden, die man auf den rund ein Zentimeter dick ausgerollten Teig legt. Als „Augen“ dienen Rosinen oder Nüsse. Auch Hagelzucker eignet sich zum Verzieren. Damit die Brote besonders schön glänzen, kann man sie vor dem Backen mit etwas Wasser oder verquirlter Eiermilch bestreichen. Sinn- und Bildergebäcke aus Hefeteig sind ein hübsches Mitbringsel. Sie sind nicht nur lecker und verhältnismäßig kalorienarm, sondern auch ein hübscher Deko-Schmuck für den Ostertisch.

Eine Anleitung für den Umgang mit Hefeteig gibt es z. B. hier.

 

2017-08-21T15:36:46+00:0017.04.2011|Allgemeines, Hefeteig, Kuchen & Torten|

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2 Comments

  1. Andrea Juchem 29. November 2012 um 17:00 Uhr - Antworten

    Hallo Herr Müller, vielen Dank für Ihren Kommentar. Sie haben natürlich absolut Recht. Was für den Backprofi klar ist, ist es für den Anfänger noch lange nicht. Ich kann ein Lied davon singen, mein erster Hefeteig ging nämlich gründlich in die Hose, weil ich kaltes Wasser statt handwarmes genommen habe.

    Bei diesem Text haben wir die Pressemitteilung der aid übernommen. Und nicht weiter geprüft ob die Anleitung wirklich alles enthält. Wir werden den Text dann in den nächsten Tagen ergänzen. Vielen Dank daher für Ihren Hinweis.

    Backschwester Andrea

  2. R. Müller 29. November 2012 um 16:54 Uhr - Antworten

    Wie man einen Hefezopf herstellt ist ja ganz nett beschrieben,
    Für den Back-Laien fehlen jedoch Angeben wie; was bedeutet warmer Ort!
    Und der Hefezopf muss ja sicherlich auch noch in den Backofen!!!!
    Bei wieviel Grad und wie lange? Umluft oder was auch immer!

    Rezepte sind nur dann gut, wenn sie komplett und verständlich dargestellt sind!

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