Beerenwähe

Hab ich es schon mal erwähnt? Ich liebe Beeren! Heute nach dem Laufen kam ich an einem Brombeerstrauch vorbei, der übervoll mit saftigen Beeren hing und bevor die armen Beeren umkommen, habe ich mir ein paar davon genommen. Der Strauch gehörte natürlich nicht zu einem Garten, sondern stand an einem öffentlichen Weg.

Johannisbeeren hatte ich auch noch ein paar übrig und so hab ich gleich mal ein schweizerisches Rezept ausprobiert: eine Wähe. Die gibt es von süß (mit Beeren und Äpfel) bis pikant (mit Käse und Gemüse).

Und um es mir so einfach wie nur möglich zu machen, habe ich gleich 2 unserer Backmischungen genommen.

Für den Boden:

 

Für die Füllung:

  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1 Packung Creme formidable und dafür:
  • 4 Eier
  • 500 ml Sahne
  • 400 – 600 g Früchte (ich habe 500 Johannisbeeren und 100 g Brombeeren genommen)

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Den Mürbeteig ist mit der Keksbackmischung ratz fatz gemacht. Einfach die Mischung mit 1 Ei und 100 g Butter verkneten, zu einer Kugel rollen und in Klarsichtfolie eingewickelt 30 Minuten in den Kühlschrank.

Danach auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis ausrollen und in eine gefettete Kuchenform (Durchmesser 26 cm) legen, am Rand den Teig hochziehen. Auf den Teig die gemahlenen Mandeln streuen.

Auch die Füllung ist kinderleicht. Backmischung, Sahne und Eier 1 – 2 Minuten verrühren, die geputzten Früchte unterziehen und das Ganze auf den Mürbeteig geben.

Ab in den Ofen bei 210 Grad Ober- und Unterhitze bzw. 180 Grad Umluft. Nach 30 Minuten wenn die Oberfläche goldgelb ist, ist eure Wähe zwar fertig und muss aus dem Ofen, aber danach noch bitte gut in der Form auskühlen lassen, damit die Masse fest wird.

En guete.

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Auf die Idee eine Wähe zu backen kam ich durch einen Blogpost vom Kuchenbiker.

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