Chia-Samen: Was ist dran und drin?

Chia-Samen: Was ist dran und drin?

Fotolia ©-Stephanie-Frey-Photography-2014

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Seid ihr auch schon über Chia Samen „gestolpert“? Oder bereichern sie sogar schon euren Speisezettel? Ich habe mich von den vielen positiven Wirkungen, die den „Wunder“-Samen nachgesagt werden überzeugen lassen, und konsumiere sie täglich. Ganz leicht ist mir das am Anfang nicht gefallen. Ganz ehrlich, wer mag denn schon etwas essen, das, wenn man es freundlich ausdrücken will, nach glibbrigem Froschlaich aussieht. Aber mit Marmelade zusammen in Naturjoghurt verrührt merkt man das gar nicht mehr 🙂

Wunderwirkungen sind bisher bei mir ausgeblieben. Aber ich habe immerhin das Gefühl, meinem Körper damit etwas Gutes zu tun. Und wie bei so vielen Nahrungsmitteln ist es nicht ganz so klar, ob die nachgesagten Eigenschaften auch wirklich so zutreffend sind. Die folgende Info zu Chia Samen stammt von der Verbraucherzentrale Bayern:

Chia-Samen gelten als Lebensmittel mit besonders hohem gesundheitlichem Wert. Geworben wird vor allem mit einer verdauungsfördernden Wirkung und dem hohen Gehalt an essentiellen Omega-3-Fettsäuren. Die Verbraucherzentrale Bayern sieht den neuen Trend skeptisch. „Eine besonders günstige Wirkung auf die Verdauung ist bisher wissenschaftlich nicht belegt“, sagt Susanne Moritz von der Verbraucherzentrale Bayern. Die Ernährungsexpertin weist darauf hin, dass pflanzliche Omega-3-Fettsäuren auch preiswertere und zum Teil schmackhaftere Lebensmittel liefern wie geschrotete Leinsamen, Rapsöl und Nüsse. Chia-Samen kosten im Schnitt 15 bis 20 Euro pro Kilogramm, vor allem bei Internetangeboten kann der Preis noch deutlich höher liegen. Sie besitzen eine hohe Quellfähigkeit und man kann damit Pudding herstellen oder den Samen zu Nuss- und Müslimischungen beigeben.

Chia ist eine einjährige krautige Pflanze aus der Familie der Lippenblütler. Die Pflanze stammt ursprünglich aus Mexiko und ist in vielen Ländern Lateinamerikas verbreitet. Den Samen kann man roh oder getrocknet essen. Chia-Samen bestehen zu etwa 20 Prozent aus Proteinen, zu 30 Prozent aus Fett und bis zu 40 Prozent aus Kohlenhydraten. Sie bekamen die Zulassung in der Europäischen Union erstmals 2009 zur Verwendung in Broterzeugnissen. Seit Januar 2013 sind sie auch als eigenständige Lebensmittel zugelassen. Für den Verkauf müssen Chia-Samen vorverpackt sein. Vorgeschrieben ist die Angabe, dass eine tägliche Aufnahme von 15 Gramm nicht überschritten werden darf. Diese Regelungen hat die EU vorsorglich erlassen, weil es noch keine ausreichenden Erkenntnisse über Langzeitwirkungen gibt.

Bitte beachten Sie, dass die Meldung den Stand der Dinge zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergibt.

 

Ich werde wohl weiterhin meinen täglichen Joghurt mit Chia Samen zu mir nehmen. Mal sehn ob’s auf Dauer „schee macht“ 🙂

 

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