Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter Mirabellenkuchen Hefeteig

 

In Backblogs nach Rezepten stöbern – herrlich. Die herrlichsten Kuchen kann frau (mann auch) da finden, und wenn das Ganze dann noch in eine persönliche Geschichte gebetet ist, um so schöner.

So ein Rezept habe ich kürzlich gefunden. Bei  Paules Ki(t)chen. Paule lebt mit Mann und Kind in Luxemburg und schreibt einen sehr schönen Backblog, den ihr unbedingt besuchen solltet.

Ein Rezept hat mich dort ganz besonders neugierig gemacht. Ein traditionelles Resteverwertungsrezept ihrer Oma. Die hat Hefeteigreste, die übrig blieben, zu einem so genannten Schuedi verarbeitet. Was ein Schuedi ist? Das lassen wir Paule erzählen:

Als Schuedi bezeichnet man in Luxemburg einen Butter-Zuckerkuchen. Es ist im Prinzip ein herkömmlicher Hefekuchen, in den man Vertiefungen drückt, diese mit reichlich Butterflocken füllt und anschliessend – aus den Augen, aus dem Sinn – alles mit einer dicken Schicht Zucker bedeckt. Traditionell wurde der Schuedi aus Teigresten gemacht, da es zu schade war, diese wegzuwerfen.

Und dieses Rezept hat solche Wellen geschlagen, dass ganz viele ihrer Leserinnen und Leser eigene Schuedis kreiert haben.  Auch Paule hat etliche Variationen entworfen u. a. zwei vegane: Schuedi mit Brombeeren und Zwetschgen Schuedi mit Mohnstreuseln.

Schuedi mit Mirabellen und Mohnbutter Mirabellenkuchen Hefeteig

Mich hat die Variation mit Mirabellen und Mohn zum Nachbacken verführt und mit Paules Erlaubnis gebe ich das Rezept hier wieder: