Ganz besondere Weihnachtsplätzchen: Wolfszähne

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Ganz besondere Weihnachtsplätzchen: Wolfszähne

Habt ihr schon mal von Wolfszähnen gehört? Nicht das, was Herr Isegrim im Maul hat, sondern als Name für ein Weihnachtsplätzchen? Mir begegneten sie zum 1. Mal in der Serie: Lieblingsplätzchen unserer Mitarbeiter. Da erzählte uns Andrea davon. Es stand in einem alten Backbuch der Familie, und im Rezept war weder Temperatur noch Backzeit angegeben. Warum auch, unsere Omas wussten das alles noch, ohne es aufzuschreiben.

Das nächste Mal bin ich dann bei einer der saarländischen Backfeen, bei Sike Freyes von Silkes Backzauber darüber gestolpert. Sie backt diese Plätzchen leidenschaftlich gerne und hat das Rezept auf ihrer Fanpage veröffentlicht. Hier entlang bitte: klick.

Wolfszähne Plätzchen Wolfszahn

Bild: Silke Freyes

Und das hat mich so neugierig gemacht, dass ich sie unbedingt ausprobieren musste. Ich habe mich dazu an das Rezept von Städter gehalten. Die bieten nämlich die passende Backform an, denn ohne die kriegt ihr die Plätzchen zwar gebacken, aber eben keine echten Wolfszähne. Eigentlich sind das von der Größe her auch keine Plätzchen mehr, das sind schon kleine Kuchen 🙂

Und als Zusatz bekommt ihr gleich noch ein pikantes Rezept dazu

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Zutaten
    Klassische Wolfszähne
  • 2 Eier
  • 150g Zucker
  • 170g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Streusel und Schokolade zum Verzieren nach Belieben
    Pikante mediterrane Schnitten
  • 300g Mehr
  • 2TL Backpulver
  • 150g Quark
  • 6EL Olivenöl
  • 10 schwarze Oliven (entsteint)
  • 3 getrocknete Tomaten
  • 1 gehackte Knoblauchzehe
  • 1EL gehacktes Basilikum,
  • 1 Prise Salz
  • 1 Backblech Wolfszähne
Zubereitung
    klassische Wolfszähne
  • Das Wolfszahn-Blech mit Back-Trennspray einsprühen oder mit Butter einfetten und dünn mit Mehl bestäuben.
  • Eier, Zucker, Salz und Vanillezucker miteinander glattrühren und 10 Minuten stehen lassen.
  • Anschließend die Masse hell-cremig aufschlagen.
  • Das Mehl kurz, aber intensiv mit dem Schneebesen unterrühren und mit einem Spritzbeutel (Lochtülle) oder mit 2 Teelöffeln die Masse auf das Wolfszahnblech dressieren (max. 3 Zähne pro Reihe).
  • .
  • Die Zähne bei 200°C Ober-/Unterhitze (180°C Umluft) ca. 20 Minuten goldgelb backen.
  • Das Gebäck etwas abkühlen lassen und mit einem Teigschaber sanft lösen. Bitte keine scharfen Gegenstände benutzen.
  • .
    Pikante mediterrane Schnitten
  • Das Wolfszahnblech mit Back-Trennspray einsprühen oder mit Butter einfetten und dünn mit Mehl bestäuben.
  • Die Oliven und die Tomaten in kleine Würfel schneiden.
  • Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und mit den restlichen Zutaten verkneten.
  • Den Teig ca. 10 Minuten ruhen lassen. Aus dem Teig 9 gleichschwere Stangen rollen.
  • Diese Stangen in mundgerechte Stücke teilen und in das Wolfszahnblech einlegen.
  • Die Schnitten bei 180°C Ober/Unterhitze (160°C Umluft) ca. 15 Minuten goldgelb backen. Das Gebäck etwas abkühlen lassen und mit einem Teigschaber sanft lösen. Bitte keine scharfen Gegenstände benutzen.
  • Lauwarm servieren.
https://backschwestern.de/2016/11/11/weihnachtsplaetzchen-wolfszaehne/

Und so könnte eure fertigen Plätzchen dann aussehen. Ihr könnt sie aber auch ganz klassisch mit Puderzucker bestäuben, ganz wie es euch gefällt. Und denkt dran. was nicht direkt gegessen wird, ab damit in die Plätzchendose, sonst beißt ihr euch die Zähne daran aus 🙂

Wolfszähne Plätzchen Wolfszahn

 

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2017-05-21T00:09:03+00:0011.11.2016|Allgemein, Klassiker, Weihnachten|

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3 Comments

  1. Roswitha 15. Dezember 2018 um 10:55 Uhr - Antworten

    Wirklich ohne Butter? Habe schon so einige Rezepte dafür gesehen, die haben bei Mehl, Eier oder Zucker variiert aber waren immer mit Butter? ??

    • Andrea Juchem 15. Dezember 2018 um 14:34 Uhr - Antworten

      Ja, tatsächlich ohne Butter…

  2. Ben 15. November 2016 um 12:45 Uhr - Antworten

    Hallo Andrea,
    ein sehr schöner Beitrag, wie so oft auf Backschwestern. Ich hoffe jetzt vor der Weihnachtszeit viele weitere Rezepte und Anregungen zu erhalten. Macht bitte weiter so.

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