Kennt ihr das? Ihr kommt zu einem Familientreffen und da stehen sie auf der Kaffeetafel: die Kuchen eurer Kindheit. Vielleicht sind ein paar Favoriten dabei, vielleicht auch welche, die ihr gar nicht mochtet. Aber eins ist sicher: ein Bissen und es ist, als wäret ihr in eine Zeitmaschine gestiegen. Der vertraute Geschmack auf der Zunge und auf einmal kommt ein Erinnerungs-Flash.

Bei mir wäre das eine große Kaffeetafel mit allen Omas und Opas, Tanten und Onkeln, mit meinen drei Cousinen und natürlich mit meiner Familie. Die Tanten und meine Mama haben die Kuchen beigesteuert, und, weil Diabetiker dabei sind, gibt es auch viele Schnittchen. Und an dieser Stelle  muss ich gestehen: Früher waren mir die Schnittchen viel lieber als der Kuchen. Aber so ein schnödes Schnittchen eignet sich einfach nicht als Zeitmaschine.

Aber die Kaffee-Sahne-Torte meiner Mama. Die schon. Wie soll ich sie euch nur beschreiben: herrlich zart, durch den Kaffee auch feucht, aber nie zuviel und mit der Sahne einfach köstlich.

Probiert sie einfach aus.

Kaffee-Sahne-Torte