Eine Winterwanderung kann man in unseren Breitengraden wirklich nicht von langer Hand planen. Zumindest nicht, wenn man auch Winterwetter haben möchte. 4 Wochen vorher angesetzt, kann das Ganze auch mal in Hochwasser enden, statt in knackigen Temperaturen. Das war auch der Grund, warum wir die Einladung zu unserer Winterwanderung mit den Kolleginnen und Kollegen erst recht spontan 3 Tage vorher verschickt haben.

Am Samstag, dem 4.Februar, traf sich dann auch ein eher kleines, aber sehr motiviertes Grüppchen bei schönstem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel, um bei doch sehr schattigen -10 Grad zu wandern. Warm eingepackt, mit 2 Hunden, einem kräftigen Schnaps und viel guter Laune ging es um 13 Uhr los, und als wir an der ersten Abzweigung ankamen, an der wir uns entscheiden mussten, ob wir lieber kurz oder lang wandern, war die Stimmung so gut, dass wir uns entschlossen, die große Runde zu gehen.

An jeder Kuppe wurde eine Rast eingelegt und ein leckerer Himbeerschnaps eingenommen. 2 Stunden und 10 km später, kamen wir gut gelaunt im Bachmichels Haus an, wo wir uns mit einem Apfel-Glühwein von der Safttante stärkten. Im historischen Gewölbekeller gab’s dann Kaffee und super feinen Kuchen.

Den Kuchen hatte das Backstudio-Team am Tag vorher für uns gebacken, eins meiner Lieblingsrezepte, in dem unsere Mohn-Marzipan-Backmischung als Grundlage für eine leckere „Donauwelle” dient. Es wurde noch viel gelacht und gegen Ende beschlossen, dass wir sowas viel öfter machen müssten und dass die Kollegen und Kolleginnen, die nicht mitgegangen sind, wirklich was verpasst haben.