Schokolade geht bei mir eigentlich immer. Ob im Winter oder Sommer, nach dem Mittagessen oder als kleines Abendnascherl. Ob als Tafel (die ich dann aber nicht im Ganzen verdrücke), Kuchen, Muffin, Törtchen, Praline, Eis – ich bleibe meiner Schokolust eigentlich immer treu.

Was ist das Besondere an Schokolade? Für mich ist es dieser wunderbare Geschmack, der zarte Schmelz, aber auch schon der Geruch wenn man sie aus der Packung nimmt. Ich liebe das Geräusch, wenn man eine Rippe mit diesem typischen zart-harten Knacken abbricht. Dem ein oder anderen von euch geht es vielleicht auch so und beim Lesen dieser Zeilen wird der Süßigkeitenschrank mit einem Seitenblick gestreift. Meine Augen wandern gerade tatsächlich in Richtung Küche, denn da steht Schokoladiges für mich bereit und wartet darauf, gekostet zu werden. Ich habe vor kurzem einen schönen Satz gelesen:

Schokolade ist Gottes Entschädigung für Brokkoli.

Das würde ich für Rosenkohl glatt unterschreiben.

Seid ihr Schokoladenfreunde? Ich hoffe es, denn es wird in diesem Monat schokoladig bei „Kekskrümel und Kuchenduft“.

Denn für euch und diese Kolumne habe ich fleißig den Ofen befeuert – naja zumindest habe ich ihn eingeschaltet – und aus dem Backschwesternsortiment eine schokoladige Nascherei für euch gezaubert.

Der Ausgangspunkt ist dieses Mal die Browniebackmischung. Brownies mag ich sehr gerne, vor allem wenn sie innen noch richtig schön saftig sind und obendrauf dann aber zugleich fein knusprig.

Für euch habe ich die Browniebackmischung ganz leicht abgewandelt und mir eine hübsche Variante überlegt, wie man sie auch einmal servieren könnte.

Mir hat dabei die Idee gefallen, dass man ein so einfaches Grundrezept wie die Brownies mit wenig Aufwand so in Szene setzen kann, dass sie richtig was daher machen auf der Kaffeetafel. Deshalb gibt es für euch:

Tonkaschokoladen-Brownies