Arme Ritter auf französisch: Pain perdu

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Arme Ritter auf französisch: Pain perdu

2014-06-03_0001

 

Für viele ist es DIE Kindheitserinnerung was süße Gerichte angeht: arme Ritter. Und klar, dass diese Art der Resteverwertung nicht auf Deutschland beschränkt bleibt. Viele Länder haben Rezepte dazu. In England heissen sie: Poor Knights of Windsor (da sind die armen Ritter nicht nur Ritter, sondern auch noch aus königlichem Hause), in den USA heissen sie witzigerweise French Toast und in Frankreich heissen sie „Pain perdu“ – „verlorenes Brot“.

Vor 4 Jahren habe ich eben diese französische Variante in einem elsässischen Restautant als Nachtisch serviert bekommen und es schmeckte köstlich. Allerdings hat es 4 Jahre gedauert, bis ich es selbst ausprobiert habe. Das Ergebnis war zwar optisch nicht mehr so ansprechend, weil mir alle Gugelhupfscheiben beim Ausbacken zerbrochen sind, aber es schmeckte köstlich.

Ihr braucht:

  • ein paar Scheiben übrig gebliebenen Kougelhup (den aus Hefe) oder ein paar Scheiben Savarin (vor dem Tränken)
  • 2 Eier
  • 1 Tasse Milch
  • 2 EL Zucker
  • 1/2 Tasse gemahlene Mandeln
  • 100 g Butter zum ausbacken

 

Und so wirds gemacht:

Eier, Milch und Zucker gut verrühren. In einen tiefen Teller füllen und die Kougelhupfscheiben einweichen. In meinem Rezept stand 10 Minuten, bei mir waren sie danach aber so weich, dass alle zerbrochen sind. Vielleicht probiert ihr es mal mit 5 Minuten. Die eingeweichten Scheiben in den gemahlenen Mandeln wenden und in reichlich Butter in einer Pfanne ausbacken und warm servieren.

Bon appetit

2014-06-02_0001

2018-03-19T23:44:25+00:0003.06.2014|Allgemeines, Heferezepte, Resteverwertung|

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